Seriengauner in Linz

„Klettermax“ riskierte bei Einbrüchen sein Leben

Er war auf Dächern unterwegs, ungesichert und das meist in der Dunkelheit. Für seine Einbrüche begab sich ein 28-jähriger Linzer regelmäßig in Lebensgefahr. Der 28-Jährige ist nun gefasst. Er hat 150.000 Euro Schaden angerichtet und ihm werden 44 Coups zur Last gelegt.

Die Linzer Polizei konnte einen rekordverdächtigen Einbrecher ausforschen: Aufgrund einer „auffälligen“ Einbruchsserie im Linzer Hafengebiet wurden gezielte Ermittlungs- bzw. Fahndungsmaßnahmen durchgeführt. Im Zuge dieser Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht, dass ein 28-jähriger Linzer mit den Taten in Verbindung stehen könnte, zumal dieser auch seinen Wohnsitz in diesem Bereich hatte. Nachdem mehrere an Tatorten gesicherte Spuren ausgewertet und dem Verdächtigen zugeordnet werden konnten, wurde von der Staatsanwaltschaft Linz eine Festnahmeanordnung erteilt.

Beute lag in der Wohnung
Bei der Festnahme wurde in seiner Wohnung Diebesgut vorgefunden, das dieser erst in der Nacht zuvor bei zwei Einbruchsdiebstählen erbeutet hatte. Der Verdächtige verweigerte vorerst sämtliche Aussagen.

Nicht wählerisch
Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnten dem Verdächtigen insgesamt 44 Einbruchsdiebstähle nachgewiesen werden. Diese Taten wurden in einem Zeitraum von nur etwa drei Monaten im Linzer Stadtgebiet sowie im Bezirk Linz-Land verübt. Bei den Tatörtlichkeiten handelte es sich um Firmen- bzw. Büroräumlichkeiten, Wohnungen, Lokale, Sportanlagen und Vereinsobjekte. Der Verdächtige erbeutete vorwiegend Bargeld und elektronische Geräte. Der verursachte Gesamtschaden beträgt mindestens 150.000 Euro.

Er kam übers Dach
Erwähnenswert ist, dass sich der Verdächtige teilweise in extreme Gefahr begab - er kletterte bei den Taten größtenteils auf hochgelegene Flachdächer der jeweiligen Objekte. Der Verdächtige befindet sich gegenwärtig in Untersuchungshaft und zeigt sich nunmehr zu sämtlichen Einbruchsdiebstählen voll geständig.

 OÖ-Krone
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