"Ist ein Öko-Projekt"

Mur-Seilbahn: Nagl will Mittel aus Klimaschutzfonds

Steiermark
11.08.2010 18:11
In Sachen Mur-Seilbahn sollen nun Nägel mit Köpfen gemacht werden. Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) will sofort einen Aufsichtsratsbeschluss in der Holding-Graz herbeiführen und Bundesmittel lukrieren. Die Verhandlungen mit Schwarzl-Eigentümer Porr starten nächste Woche. Positive Signale gibt's auch vom Land.

Bürgermeister Nagl will den Rückenwind für des ehrgeizige Projekt Mur-Seilbahn nutzen - schließlich haben sich ja auch die sonst so kritischen Oppositionsparteien SPÖ und FPÖ begeistert gezeigt. Ehestmöglich wird es in der Holding-Graz einen Beschluss zum Bau geben. Damit sei der Bau der Mur-Seilbahn endgültig fixiert.

"Ein Öko-Projekt"
Für die Finanzierung (60 Millionen Euro kostet das neun Kilometer lange Teilstück zwischen Weinzödlbrücke und Puntigamer Brücke), will Nagl Mittel aus dem Klimafonds des Bundes anzapfen: "Die Seilbahn ist ein Öko-Projekt. Wir wollen auch Park-and-ride-Anlagen bei Haltestellen." Verhandelt über eine finanzielle Beteiligung wird auch mit der Porr, dem Eigentümer des Schwarzl-Freizeitzentrums. Klaus Leutgeb, Schwarzl-Pächter: "Von mir kommt für dieses sensationelle Projekt jede denkbare Unterstützung."

Unterstützung signalisiert auch Verkehrslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder (ÖVP) - endgültige finanzielle Zusage gibt's einstweilen aber noch keine, in die Detailverhandlungen kann natürlich erst nach der Wahl gegangen werden. Kritik an der Seilbahn kommt indes von der Jungen SPÖ: "Hat Graz keine andere Sorgen?"

von Gerald Richter, "Steirerkrone"

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