Kritik

Nächster „Hänger“ für 500 Meter Touristenbrücke

Das Projekt klingt nach wie vor spektakulär: Eine Hängebrücke über der Donau, mit einer Spannweite von über 500 Metern. Doch keinen würde es wundern, würde Projektentwickler Hannes-Mario Dejaco die Lust an der Realisierung verlieren, steht doch nach vielen Hürden nun auch das Land dem Projekt kritisch gegenüber.

Bereits letzten Herbst hätte die spektakuläre 4,5 Millionen Euro teure (privatfinanzierte) Hängebrücke über die Donau, ausgehend vom Linzer Zoo bis zur Franz-Josefs-Warte, mit einer Spannweite von über 500 Metern und einer Höhe von 113 Metern begehbar sein sollen. Doch dann kam der Hänger! Die nötigen Verfahren spießten sich.

Land OÖ übt Kritik
Nun der nächste Tiefschlag. Während die Stadt hinter dem Projekt steht, teilt die zuständige Fachabteilung des Landes diese positive Einschätzung offenbar nicht. In ihrer kritischen Bewertung wird etwa die maßgebliche Veränderung des Landschaftsbildes, der Verlust der Naturbelassenheit des Landschaftsraumes oder aber auch die Gefahr der Vermüllung der steilen und unzugänglichen Linzer- und Urfahrwände angeführt.

Stadt will Verfahren dennoch fortsetzen
Während sich Grünen-Umweltschutz-Referentin Eva Schobesberger in ihrer Meinung bestärkt fühlt, dass der Standort für die Hängebrücke ungeeignet ist, will FP-Stadtvize Markus Hein am Projekt festhalten: „Wir werden die aufgezeigten Probleme entkräften.“

Mario Ruhmanseder
Mario Ruhmanseder
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Dienstag, 09. März 2021
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