26.03.2020 10:56 |

Wegen Corona-Krise

iPhone 12 droht auf 2021 verschoben zu werden

Traditionell im September stellt Apple seine neuen iPhones vor. Doch heuer könnte es erstmals anders kommen: Insidern zufolge erwägt man beim kalifornischen Konzern, den Start des iPhone 12 aufgrund der aktuellen Corona-Krise zu verschieben - schlimmstenfalls auf 2021.

Wie die „Asian Nikkei Review“ unter Berufung auf drei mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet, wird bei Apple intern über eine Verschiebung der Markteinführung der neuen iPhone-Generation diskutiert. Nicht nur seien Lieferketten und damit die Produktion durch die Coronavirus-Pandemie gestört, auch die weltweite Nachfrage sei bedroht, hieß es.

„5G-iPhone muss ein Hit werden“
„Abgesehen von den Einschränkungen in der Lieferkette ist Apple besorgt, dass die derzeitige Situation den Appetit der Verbraucher auf ein neues Smartphone zügelt, was zu einem geringen Absatz des ersten 5G-iPhones führen könnte“, wird einer der Insider zitiert. Das erste iPhone mit Unterstützung für den neuen Mobilfunkstandard müsse für Apple „aber ein Hit werden“ - auch deshalb, weil die Konkurrenten Samsung und Huawei gegenüber den Kaliforniern mit entsprechenden Geräten bereits ein Jahr Vorsprung haben.

Dem Bericht nach soll Apple seine Auftragsfertiger darauf eingestimmt haben, sich auf die Herstellung von bis zu 100 Millionen Einheiten der neuen Geräte für 2020 vorzubereiten. Erwartet werden den bisherigen Gerüchten nach vier neue Modelle, darunter besagtes 5G-Modell.

Endgültige Entscheidung spätestens im Mai
Dem Insider nach will Apple „spätestens im Mai eine endgültige Entscheidung“ über eine etwaige Verschiebung der Markteinführung fällen. Aktuell sind viele Mitarbeiter des Unternehmens am Firmensitz im kalifornischen Cupertino angewiesen, von zu Hause aus zu arbeiten. Der genaue Zeitplan für die Einführung des 5G-iPhones werde möglicherweise erst dann endgültig festgelegt, wenn diese Anordnung aufgehoben werde, sagte eine der Quellen.

Hunderte Zulieferer betroffen
An der Entscheidung des profitabelsten Smartphone-Unternehmens der Welt sind Hunderte Zulieferer in den USA, Europa, Japan, Südkorea und China, dem größten Produktionszentrum von Apple, beteiligt. In der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt könnten während der Hauptproduktionszeit für iPhones in der zweiten Jahreshälfte Millionen von Arbeitsplätzen in der Produktion betroffen sein.

5G-iPhone „schlimmstenfalls“ erst 2021
„Es ist eine sehr schwere Entscheidung für Apple“, da der Welleneffekt sehr groß sein würde, so eine andere Quelle gegenüber dem Blatt. „Die Diskussion befindet sich noch in einem frühen Stadium, und der Start im Herbst ist noch nicht ganz vom Tisch“, so ein Insider. „Aber das 5G-iPhone könnte im schlimmsten Fall auf 2021 verschoben werden.“

Sebastian Räuchle
Sebastian Räuchle
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