02.03.2020 12:58 |

Corona-Alarm in Korea

Kunden bleiben daheim: Galaxy S20 startet schwach

Der südkoreanische Smartphone-Gigant Samsung hat am Heimatmarkt Probleme, sein neues Top-Gerät Galaxy S20 an den Mann zu bringen. Im Vergleich zum Galaxy S10 brachte der Technologiekonzern am ersten Verkaufstag nur halb so viele Geräte wie im Vorjahr unters Volk. Verantwortlich für die schwachen Zahlen: In Korea herrscht höchster Corona-Alarm und die Geräte sind obendrein auch noch sehr teuer.

Hierzulande kommt das Galaxy S20 am 13. März in den Handel. 900 Euro kostet die Einsteigerversion, 1550 die Top-Variante. In Südkorea kann man das Gerät schon kaufen. Eine Möglichkeit, von der deutlich weniger Menschen Gebrauch machen als beim Vorgängermodell. Wechselte das vor einem Jahr am ersten Verkaufstag in Südkorea rund 140.000 Mal den Besitzer, waren es beim Galaxy S20 nur rund 71.000 Stück.

Höchster Krisenalarm ausgerufen
Als Grund für die schwachen Zahlen sieht man die aktuelle Angst vor dem Coronavirus. In Südkorea gibt es bereits mehrere Tausend Infizierte, am Sonntag rief die Regierung deshalb die höchste Krisenalarmstufe aus. Wer kann, bleibt in Südkorea also derzeit lieber zuhause.

Aus dem Umfeld der südkoreanischen Telekom-Anbieter hört man, dass das auch in ihren Shops bemerkbar sei und die „Zahl der Besucher in Offline-Stores“ gering sei. Hinzu komme, dass man heuer keine so attraktiven Rabatte für das neue Samsung-Smartphone anbiete wie noch im Vorjahr.

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