In der nächsten Woche wird Melania Trump wohl Geschichte schreiben. Denn die US-Präsidentengattin soll dem Vernehmen nach eine Sitzung des UNO-Sicherheitsrates leiten. Diese Rolle übernehmen üblicherweise Regierungsmitglieder oder UNO-Botschafter von Sicherheitsratsmitgliedern.
Die First Lady werde den Vorsitz über die Sitzung am kommenden Montag übernehmen, in der es um die „Rolle von Bildung bei der Förderung von Toleranz und Frieden in der Welt“ gehen solle, erklärte Melania Trumps Büro. US-Botschafter Mike Waltz konnte seine Freude nicht verbergen und postete auf der Kurznachrichtenplattform X: „Wir sind sehr aufgeregt, dass die Präsidentengattin den Hammer der US-Präsidentschaft im UNO-Sicherheitsrat halten wird.“
Zwar hatten schon vor dem 55-jährigen früheren Model andere First Ladys bedeutende Positionen im Rahmen der Vereinten Nationen. So half etwa Eleanor Roosevelt bei der Ausarbeitung der Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte. Doch eine Sicherheitsratssitzung hat bisher keine Ehefrau eines US-Staatschefs geleitet.
Donald Trump sieht UNO als „ineffektiv“
Dieses historische Ereignis fällt just in eine Phase der Entfremdung der USA von den Vereinten Nationen. Donald Trump hat in der Vergangenheit die UNO oft als „ineffektiv“, internationale Konflikte zu lösen und ist aus einer Reihe von internationalen Organisationen ausgetreten – darunter die WHO, der Menschenrechtsrat und die UNESCO. Auch vom Pariser Klimaschutzabkommen hat sich Washington zurückgezogen.
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