23.02.2020 10:36 |

„Mad“ Mike Hughes

„Flat Earther“ starb in selbst gebastelter Rakete

Er wollte mit seiner selbst gebastelten Rakete ins All fliegen (und damit angeblich beweisen, dass die Erde flach ist) - doch einen ersten Versuch dazu, zumindest 1500 Meter von der Erde abzuheben, hat US-Stuntman und Verschwörungstheoretiker „Mad“ Mike Hughes nicht überlebt: Er starb am Samstag in Kalifornien, als er seine Konstruktion für die Science-Channel-Serie „Homemade Astronauts“ vorführen wollte, wie CNN berichtete.

„Unsere Gedanken und Gebete gehen an Mike Hughes Familie und Freunde in dieser schwierigen Zeit“, teilte der Science Channel mit. Es sei immer Hughes‘ Traum gewesen, dass seine selbst gebaute Rakete abhebe, und der Sender sei dabei gewesen, um „seine Reise zu dokumentieren“. Für die Serie „Homemade Astronauts“ wurde nun auch der Start gefilmt werden.

5000 Fuß - rund 1500 Meter - hoch hätte die Rakete fliegen sollen. Doch kurz nach dem Start am Samstagnachmittag krachte die Konstruktion mit Hughes an Bord wieder zu Boden, in der offenen Wüste nahe des Highways 247 in Barstow. Die Polizei untersucht den Vorfall.

Bei mehreren Versuchen teils schwer verletzt
Sich einen halben Kilometer hoch in die Luft zu schießen, hatte Hughes im März 2018 bereits geschafft. An zwei Fallschirmen sei der 61-Jährige wieder auf den Boden zurückgekehrt. Bei vorherigen Tests hatte sich „Mad“ Mike teils schwere Verletzungen zugezogen. Ob er seine Theorie von der flachen Erde nach dem Flug bestätigt oder widerlegt sah, wurde nicht bekannt.

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