16.07.2010 15:43 |

Wohltäter

Microsoft-Mitgründer Allen will Milliarden spenden

Microsoft-Mitgründer Paul Allen will nach seinem Tod den Großteil seines Besitzes für wohltätige Zwecke stiften. Der überwiegende Teil seines geschätzten Vermögens von 13,5 Milliarden Dollar (10,5 Milliarden Euro) solle für "philanthropische" Zwecke verwendet werden, teilte Allen am Donnerstag in einer Erklärung seiner Familienstiftung mit.

Bei dem 57-Jährigen war vergangenes Jahr eine Krebserkrankung diagnostiziert worden. Seine Absichten überraschen kaum: Allen hattte in der Vergangenheit schon Hunderte Millionen Dollar gespendet.

Vor kurzem hatten die beiden reichsten US-Bürger, Microsoft Gründer Bill Gates und der Investor Warren Buffet, die Wohlhabenden des Landes aufgerufen, mindestens die Hälfte ihres Vermögens wohltätigen Zwecken zu vermachen. Gates unterhält zusammen mit seiner Frau Melinda eine Stiftung, die zu den größten karitativen Einrichtungen der Welt zählt. Buffet spendet regelmäßig für die Stiftung und hat angekündigt, er wolle nach seinem Tod 99 Prozent seines Vermögens für wohltätigen Zwecken zuführen.

Allen hatte den Computer-Konzern Microsoft im Jahr 1975 zusammen mit Gates gegründet. 1983 verließ er das Unternehmen. Heute gehören dem Milliardär, der laut "Forbes"-Rangliste zu den 40 reichsten Männern der Welt zählt, unter anderem das American-Football-Team Seattle Seahawks und die Basketball-Mannschaft Portland Trail Blazers.

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