23.02.2020 07:00 |

„Betrifft Salzburg“

Tor zur Welt

Journalisten sollten sich ihre Meinung nie nur vom Schreibtisch aus bilden.

Deshalb hat in der vergangenen Woche ein Redaktionsteam mit Beobachtungen, Recherchen und Interviews die Lage direkt auf dem Airport erkundet. Wir von der „Salzburg Krone“ wären allerdings auch so schon fast Experten. Unser Verlagsgebäude grenzt direkt an das Flughafengelände. Von unseren Schreibtischen hören wir alle Starts und Landungen. Zugegeben: Es gibt angenehmere Geräuschquellen als mit 120 Dezibel abhebende Düsenjets.

Es ist aber immer klar gewesen, wo wir uns niederlassen. Der Flughafen war vor uns da. Ganz generell sollte Bewohnern nicht vollkommen idealer Adressen von Anfang bewusst sein, dass man für gewisse Vorteile - etwa bei Grundstückspreisen oder speziellen Widmungen - auch den einen oder anderen Nachteil in Kauf zu nehmen hat. Anrainer, die sich dann nach ihrem Einzug über ihr Nebenan empören oder sogar dagegen demonstrieren, handeln sich rasch den Ruf von Querulanten ein.

Vom Fluglärm sind freilich nicht nur unmittelbare Anrainer betroffen, sondern alle Bewohner unter Flugschneisen. Aber auch da profitieren viele vom Luftverkehr. Sei es von Touristen oder Wirtschaftsleuten, die in Salzburg Geschäfte machen. Und am Ende ist der Flughafen für uns immer das Tor zur Welt. Da haben wir aber nun die eher neue Entwicklung mit der sogenannten „Flugscham“ - diesem Thema widmet sich heute Martin Grubinger.

Claus Pandi
Claus Pandi
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