13.02.2020 10:23 |

Spiele-Streamingdienst

Blizzard kündigt Unterstützung für GeForce Now auf

Schwere Schlappe für Nvividas GeForce Now: Wenige Tage nach dem offiziellen Start hat Publisher Activision Blizzard seine Unterstützung für den Spiele-Streamingdienst aufgekündigt. Über die Gründe wird gerätselt.

GeForce Now war nach einer mehrjährigen Beta-Phase in der Vorwoche offiziell in Nordamerika und Europa gestartet. Wesentlicher Unterschied zu Konkurrenzangeboten wie etwa Googles Stadia ist, dass GeForce Now keine eigene Spielebibliothek anbietet. Gamer können stattdessen jene Spiele streamen, die sie bereits für Plattformen wie Steam, den Epic Games Store oder Uplay besitzen, müssen diese also nicht erneut kaufen.

Unterstützt wurden zum Start auch Spiele von Activision Blizzard wie „Call of Duty“, „Overwatch“ oder „World of Warcraft“. Nur wenige Tage später jedoch das überraschende Aus: In seinem Forum verkündete Nvidia, dass sämtliche Spiele des Publishers künftig vom Angebot ausgenommen sind. „Es ist zwar unglücklich, aber wir hoffen, dass wir mit Activision Blizzard zusammenarbeiten werden, um diese Spiele und mehr in der Zukunft wieder zu aktivieren“, so Nvidia.

Über die Gründe des Rückziehers von Activision Blizzard wird seitdem gerätselt. Während manche Beobachter dahinter ein besseres Angebot der Konkurrenz wie Google Stadia oder Microsofts Streaming-Dienst Prodject xCloud vermuten, könnten die wahren Beweggründe viel banaler sein. Denn wie golem.de berichtet, untersagt Blizzard in den Nutzungsbedingungen seiner Games den Zugriff über Spiele-Streamingdienste. Der Publisher selbst hat sich bislang nicht öffentlich zur Sache geäußert.

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