15.02.2020 06:00 |

Live in der Wr. Arena

Exodus & Death Angel: Kultige Thrash-Metal-Ikonen

Bevor sie mit Testament am 20. Februar in der Wiener Arena das Thrash-Konzert des Jahres spielen, haben wir Exodus-Sänger Steve „Zetro“ Souza und Death-Angel-Gitarrist Ted Aguilar zum entspannten Doppeltalk getroffen. Eine nostalgiegeschwängerte Freundesrunde mit Dosenbier statt Earl Grey.

Jeder hasst es zu warten, das ist klar. Bei den legendären Bay-Area-Thrashern Exodus dauert das Warten auf ein neues Studioalbum mittlerweile fast sechs Jahre. Hauptsongwriter Gary Holt tobte sich bei Slayer aus, nach deren offiziellen Tour-Ende sollte aber wieder mehr Zeit für den Brotberuf sein. Mit den Nachbarn von Death Angel aus San Francisco teilen Exodus fast dieselbe glorreiche Verangenheit und unzählige gemeinsame Erlebnisse. Kein Wunder, dass man sich mehr als Freunde, denn als Konkurrenten sieht und auch immer wieder mal zusammen tourt - so wie dieser Tage mit Testament.

Beide revolutionen den US-Thrash-Metal in den 80er- und frühen 90er-Jahren mit unsterblichen Alben, beide krochen mühselig durch den Genre-Niedergang der 90er-Jahre und beide haben es geschafft, auch mehr als 30 Jahre nach der Bandgründung immer wieder relevante und kurzweilige Alben auf den Markt zu werfen. Was liegt also näher daran, Mitglieder der beiden Bands vor ihrem Wien-Auftritt einmal ins Kreuzverhör zu holen? So trafen sich die eigentlich sehr ungleichen Steve „Zetro“ Souza, Sänger von Exodus und Ted Aguilar, Gitarrist von Death Angel, um über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu sprechen. Eine Geschichtsstunde für Metalfreaks und solche, die es noch werden wollen.

„Krone“:Ted, das ist das erste Mal, dass du mit Zetro gemeinsam ein Interview gibst. Was bewunderst du an ihm?
Ted Aguilar:
Er ist so ein unglaublich positiver Typ - auf und abseits der Bühne. Ich liebe es einfach, diesen Typ performen zu sehen.
Steve „Zetro“ Souza: Er ist bei Death Angel mittlerweile mehr Bandmitglied als es viele der Originalmitglieder waren. Wir haben vor jeder Show mittlerweile eine Ritual.
Aguilar: Wir wünschen uns gegenseitig einen „guten ersten Song“.
Souza: Der erste Song ist das Um und Auf. Wenn der schon nicht funktioniert, wird die ganze Show meist etwas schwierig. Die Jungs von Death Angel haben schon mal mit dem Instrumental „The Ultra-Violence“ angefangen und es hat funktioniert. Der erste Song ist wahnsinnig wichtig. Er zieht dich in eine Show oder eben nicht.

Wie wichtig ist für eine komplette Show die Entscheidung, welchen Song man als erstes wählt? Man könnte immer den gleichen nehmen, aber das wäre auf Dauer wohl auch fad…
Souza:
Bei uns ist das immer eine heftige Auseinandersetzung. Es ist schon hart, überhaupt eine Setlist aufzusetzen, weil wir so viele Alben gemacht haben. Meist haben wir eine Old-School-Tour, aber wenn nicht, dann wird es echt hart.
Aguilar: Das ist bei uns dasselbe. Wir wissen, was die Fans wollen und was ihnen gefällt. Und das geben wir ihnen sehr gerne.

Eure beiden Bands haben aber auch in den letzten Jahren bewiesen, wie man trotz langer Karriere noch immer sehr gute neue Thrash-Metal-Alben schreibt…
Souza:
Seien wir uns ehrlich - seit ich vor sechs Jahren wieder in die Band kam, haben wir erst ein Album gemacht. (lacht) Gary Holt ist unser Hauptsongwriter, aber er war lange auf Abschiedstour mit Slayer, deshalb müssen die Fans leider geduldig sein. Er ist aber wieder dabei, seinen Fokus auf Exodus zu lenken.
Aguilar: Es ist verdammt wichtig, neue Songs zu schreiben. Auch wenn man live meist die Klassiker spielt, hält einen das fit und jung.
Souza: Bei der letzten Tour haben wir die ersten drei Songs von „Bonded By Blood“ gespielt. Vollkommen Old-School also und das passiert dann auch im Laufe des Sets immer wieder. Wir können noch immer sehr gute neue Songs schreiben, aber das gilt für alle Thrash-Bands. Sieh sie dir alle an: Anthrax, Megadeth, Testament, Slayer, Death Angel, Overkill oder Kreator - sie alle haben wirklich starke neue Alben.
Aguilar: Im Thrash Metal nimmt sich auch jede Band genug Zeit, um wirklich gute Alben zu veröffentlichen. Es wird nicht unnötig gestresst. Es gibt viele Bands, die ein Album produzieren mit einer guten Single, um das alte Zeug dann live wieder abzufeiern. Das ist im Thrash Metal sicher nicht der Fall.

Ärgert es euch manchmal, dass die Fans draußen eigentlich immer nur die alten Klassiker hören wollen und das neue Material meist gewaltig untergeht?
Souza:
Das ist tatsächlich so und ich will nicht egoistisch klingen, aber bei mir ist das genau gleich. Ich habe unlängst Saxon gesehen und sie haben auch gute neue Sachen, aber ich will die Klassiker hören. Dafür gehe ich hin und zahle das Ticket. Bands gründen sich und haben einen gewissen Sound, der zu ihrem Markenzeichen wird. Wir sind mit „Impact Is Imminent“ und „Force Of Habit“ etwas davon abgerückt, aber haben dann ab 2004 mit „Tempo Of The Damned“ wieder dorthin zurückgefunden. Als Rob Dukes statt mir gesungen hat, war alles vielleicht etwas brutaler und angepisster, während ich lieber die langen Songs mag und es nicht immer voll auf die Zwölf gehen muss. Alte Songs bringen dich in eine Zeit deines Lebens zurück, die du mal genossen hast. Nostalgie ist ein wichtiger Teil von Musik. Ich habe als Kind meiner Mutter eine Saxon-Platte unter die Nase gehalten und ihr gesagt, dass es genau das ist, was ich einmal tun werde.
Aguilar: Der Thrash Metal hat sich wieder gut erfangen und es gibt viele junge Fans, die Exodus mit „Tempo Of The Damned“ oder uns mit „The Art Of Dying“ kennengelernt haben und dann erst die Klassiker aus den Frühzeiten hörten. Mittlerweile mischt sich das im Publikum und das ist gut. Es ist schön ein Problem zu haben wie jenes, welchen Song man jetzt spielen soll. Wir sind mal mit Children Of Bodom getourt und spielen da eher neue Sachen. Bei Thrash-Metal-Touren geht es eher Richtung Old School, weil die Fans das einfach erwarten.

Die Szene ist allgemein sehr vital. Nicht nur die alten Hasen zeigen sich in Bestform, auch unzählige neue, junge Bands haben sich formiert und feiern zunehmend Erfolge. Schärft das in euch auch eine Art von Wettbewerbsgedanke?
Souza:
Nein, wir sind schon so lange im Spiel, dass es einfach keinen Wettkampf mehr für uns gibt. In den 80er-Jahren war das anders. Da ging es im Endeffekt immer darum, wer an der Spitze des Eisbergs steht. Nach 35 verdammten Jahren muss ich aber weder mir, noch irgendjemand anderem etwas beweisen. Exodus sind Exodus, Death Angel sind Death Angel - da gibt es keine Neiddebatten mehr oder Überlegungen, wie der eine den anderen übertrumpfen kann.

So habe ich das gar nicht gemeint. Es geht eher darum, dass die Jungen auch richtig gute Songs schreiben können und ihr euch deshalb wohl umso mehr bemühen müsst, selbst richtig gutes Material abzuliefern.
Souza:
Das ist doch gut! Für mich ist ein guter Song einer jungen Band aber keine Inspiration. Sie tragen die Flamme des Thrash Metal weiter, aber keiner dieser Kids drängt mich aus dem Spiel. Ich bin nach 35 Jahren immer noch da. Ich habe sie kommen und gehen gesehen - aber ich bin noch da. Mich kannst du nicht verunsichern.
Aguilar: Die jungen Bands halten den Metal am Leben und es ist toll, dass sie die Fackel weitertragen.
Souza: Der Thrash Metal hat alle Phasen überlebt. Die letzte Neuheit im Metal allgemein war der Nu Metal. Shadows Fall, Chimaira und Co. Überlebt haben in der obersten Liga eigentlich nur Slipknot und alles andere war zwar gut, aber nicht mehr innovativ. Für mich ist Rock’n’Roll etwas aus den 50er-Jahren, wo die Grenzen gesprengt, laut gespielt und getanzt wurde. Thrash Metal ist für mich heute die einzige Musikrichtung, die dieses Gefühl noch immer personifiziert. Unser Publikum ist ein genauso wichtiger Teil der Show wie die Bands selbst. Es gibt überall Moshpits, aber im Thrash Metal ist alles noch viel intensiver. Schau dir eine Slayer-Show an und du wirst sehen, dass sie mit nichts vergleichbar ist.
Aguilar: Thrash Metal ist das letzte Metalgenre, wo sich die Bands klar unterscheiden. Oft klingen viele Bands im Death oder Black gleich, aber hier ist das nicht der Fall. Du kannst Death Angel nicht mit Kreator, Sodom, Exodus oder Megadeth vergleichen. Von der Produktion, den Riffs und dem Gesang merkst du sofort, welche Band du hörst. Ich liebe die neuen Thrash-Bands, aber sie müssen auch erst ihren Weg finden, um wirklich einzigartig zu klingen.

Für junge Bands ist es aber auch immer schwieriger, ihren eigenen Sound zu finden.
Souza:
Definitiv, denn auch der Thrash ist ziemlich erobert. Ich muss dir ehrlich sagen, dass von all den großen jungen Bands wie zum Beispiel Power Trip niemand wirklich eigenständig klingt. Auch die Band meines Sohns, Hatriot, ist großartig, aber sie müssen sich ihre Identität erst erarbeiten. Es gibt genug Hoffnung für Metal, denn die Konzerte sind voll mit jungen Menschen und nicht nur mit den Fans, die schon 1989 dabei waren. Es ist eine gute Mischung und das ist gesund und wichtig. Kids tragen Saxon- und Exodus-Patches, das ist grandios.
Aguilar: Wenn du Metal hörst, dann magst du meist Hooks und Melodien und die gibt es im Thrash zuhauf. Viele Bands sind schnell und aggressiv, aber wo sind die Melodien? Exodus haben mit „The Toxic Waltz“ zum Beispiel einen Song, der einfach alles überrollt und dazu gehört mehr als bloße Aggression und Geschwindigkeit. Heute findet man solche Songs selten und ich hoffe, die jungen Bands schaffen das.
Souza: Für die jungen Thrasher sind wir so etwas, was der 70er Hard Rock für uns war. Wir haben den Hard Rock mit der Grausamkeit und der Rauheit des Punk vermischt. Der Punk hatte niemals Lead-Gitarren, aber wir schon. Daraus entstand im Endeffekt der Thrash. Thrash-Metal-Drummer sind zudem Maschinen. Niemand spielt sie so wie sie.
Aguilar: Led Zeppelin oder The Who waren immer Götter für uns. Wir wollten ihr Vermächtnis weitertragen und in die Moderne transferieren.
Souza: Unser Drummer Tom Hunting liebt zudem auch Soul, deshalb haben wir so viel Groove in unseren Songs. Ted Nugent, Rod Stewart, Fleetwood Mac, die Rolling Stones - all die Typen, die einfach gerockt haben. Wir haben all die wichtigen Grundsteine des Hard Rock übernommen, denn es gab nie bessere als diese Legenden. „The Toxic Waltz“ hat einen Rock’n’Roll-Vibe und das hörst du auch. Die Leute können mitsingen und die Faust heben. Ein Refrain ist wichtig, er macht einen Song erst wirklich interessant. Auch die Gitarrensoli sind wichtig. Als Yngwie Malmsteen und Van Halen groß wurden, war ich etwa 13 Jahre alt. Als Eddie Van Halen „Eruption“ spielte, war ich hin und weg. 40 Jahre später orientiert sich noch immer jeder Gitarrist daran - davor hat es das gar nicht gegeben.
Aguilar: Damals war es eine tolle Sache, wenn man sich irgendwie hervorgehoben hat und anders war. Mittlerweile hat man das Gefühl, dass eine solche Art von Mut viel zu schnell kritisch hinterfragt wird. Die Szene ist wirklich übersättigt.
Souza: Das gilt für die ganze Musikszene. Jeder will Rockstar werden und nicht mehr nur Musiker sein, das ist genau der falsche Weg. Du wirst es nur zu etwas bringen, wenn du Spaß hast und wirklich besser werden willst. Wenn du einfach nur Rockstar werden willst, fällst du auf die Schnauze. Die Kids kennen die wahre Bedeutung von Musik einfach nicht mehr.
Aguilar: Wir sind gesegnet, dass wir noch immer diese Musik machen dürfen. Wir sind nicht hier für die Millionen. Wir sind glücklich, dass uns die Leute noch immer sehen wollen. Wir gehen keine Kompromisse für irgendjemanden ein, sondern ziehen unsere Musik so durch, wie wir wollen.
Souza: Ich bin kein reicher Sack, aber ich kann davon leben und fühle mich in meiner Haut wohl.

Für viele Fans und junge Musiker seid ihr große Vorbilder. Ist das eine Rolle, die euch gefällt?
Souza:
Das liebe ich wirklich. Ich bin in den sozialen Medien nicht so oft unterwegs, pflege aber meinen Instagram-Account und dort höre ich oft ein „Danke“ oder Komplimente für unsere Musik und unsere Shows. Ein Typ schickte mir vor einigen Wochen ein Cover von „War Is My Shepherd“, das er in seinem Schlafzimmer nur mit einem kleinen Mikro und einem Miniverstärker sang. (lacht) Ich habe ihm gesagt, er soll einfach so weitermachen und er meinte dann, ich wäre seine ultimative Inspiration. Ich könnte nicht dankbarer sein.
Aguilar: Ein Vorbild zu sein ist großartig. James Hetfield und andere waren meine Vorbilder und wenn ich das so weitergeben und auch eines sein kann, ist das grandios.
Souza: Alice Cooper, Led Zeppelin oder AC/DC - das sind Typen, die ich einfach liebte. Mitte der 70er-Jahre waren AC/DC die härteste Band der Welt. Wer hat sich damals auf dem Cover einer Live-CD auch sonst eine Gitarre durch den Körper gerammt? So etwas gab es einfach nicht. Es war alles böse und brutal. Auch Aerosmith, Thin Lizzy oder Journey waren Bands, die die Welt verändert haben.
Aguilar: Alleine schon hier in Wien zu sitzen und mit dir über den Thrash Metal zu reden ist etwas, von dem wir als Kids alle niemals geträumt hätten. Es ist einfach grandios.

Die meisten Bands schreiben ihre besten Alben am Anfang einer Karriere. Da sind sie noch jung, hungrig und unverbraucht. Es ist schwierig, dieses Gefühl mit fortschreitendem Alter und größerem Ruhm fortzusetzen. Merkt ihr diese Problematik auch bei euch?
Souza:
Ich hasse noch immer jeden. Ich kann ein verdammtes Album schreiben, wenn ich an nur einem Tag die Zeitung von vorne bis hinten durchlese. Es pisst mich noch immer ausreichend genug an, um genug Inspiration zu kriegen. Ich bin ein morbider Motherfucker und lese mir sogar alle Todesanzeigen durch.
Aguilar: Es gibt immer etwas zu Schreiben, das endet nie. Wir alle wissen, wie unser Sound klingt und können immer darauf aufbauen. Aber wütend sind wir noch immer. (lacht)
Souza: Der Thrash Metal war schon immer politisch, religions- und gesellschaftskritisch. Wir können auch über Horrorfilme und Serienkiller schreiben. Die Freiheit ist grenzenlos.

Verhindert der Thrash Metal auch, dass ihr erwachsen werden müsst, um in gewisse gesellschaftliche Normen zu passen?
Souza:
Will irgendjemand erwachsen werden? Ich habe drei Kids, die auch schon erwachsen sind, aber als Musiker sind wir anders als die meisten. Wir sind und bleiben Kids und haben uns immer eine gewisse Art von Verrücktheit erhalten. Wir können Wörter sagen, die für Erwachsene tabu sind. Im März bin ich 56 und ich kann mich immer noch für Trailer von Marvel-Filmen begeistern, ohne dass sich jemand darüber wundert. Wir sind erwachsen gewordene Kids und ich bin froh, dass ich niemals ein steifer Idiot geworden, sondern im Geiste zwölf geblieben bin. Ich liebe es, Spielzeug anzuschauen und kann mich über Vergnügungsparks amüsieren.
Aguilar: Die Musik hält uns jung. Wenn du die Leute siehst, wie sie zu deiner Musik abgehen - wie kannst du da auch reif und erwachsen werden?

Ihr habt mittlerweile mehrere Jahrzehnte in der Szene ziemlich gut überlebt. Gibt es etwas aus den alten Tagen, das ihr wirklich vermisst?
Aguilar:
Ich vermisse zum Beispiel, dass die Leute Vinyl und CDs kaufen, aber darüber kann man sich ewig beschweren und es wird keinen Sinn machen. Die Zeiten haben sich nun einmal geändert und wir müssen uns genauso den neuen Geschäftsmodellen anpassen. Wir gehen keine Kompromisse in der Musik ein, aber das Drumherum ist einfach anders. Es wird aber nie mehr so wie früher.
Souza: Das Wort „Erinnerungen“ beinhaltet, dass du in Zeiten zurückgehst, wo du etwas vermisst. Egal wie sehr du das willst, du wirst niemals mehr dorthin zurückkommen. Wenn ich an einen bestimmten Tag meines Lebens zurückgehen sollte, dann wäre es zu meinem Elternhaus in meiner Straße 1975, als ich klein und noch voller Feuer am Anfang meines Lebens war. In den 80er-Jahren habe ich meiner Mutter und meinen Freundinnen noch Briefe geschrieben, weil es noch nicht einmal überall Telefone gab. Eine Minute kostete ca. zehn Dollar. Das war unglaublich.
Aguilar: Ich bin froh, dass wir die 80er erlebt haben, aber es gibt kein Zurück mehr.
Souza: Ich würde eher sagen überlebt und nicht bloß erlebt. (lacht) Es gab damals keine Grenzen. Wir konnten mit allem experimentieren und es gab noch so viel zu erforschen. Mittlerweile sind wir alle verheiratet und haben Kinder, man kann sich nicht mehr so aufführen wie früher, das ist auch klar.

Welchen Song des jeweils anderen hättet ihr gerne in der Setlist eurer eigenen Band?
Souza:
Wenn ich könnte, würde ich sofort „The Ultra-Violence“ spielen. Das ist ein Jahrhundertsong, Wahnsinn.
Aguilar: Ich würde „Deranged“ von der „Pleasures Of The Flesh“ von Exodus wählen. Das Riff am Beginn motiviert dich dazu, dass du sofort ins Publikum springen und losmoshen möchtest. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich klein war, die Nadel auf die Platte legte und der Typ vor dem Song irgendetwas Irres sagte. Dieser Song hat mich immer fasziniert.

Live in der Arena
Exodus und Death Angel, ziemlich beste Freunde, kommen mit Testament als Headliner im Zuge der „The Bay Strikes Back Tour“ nun am 20. Februar für eine Show in die Wiener Arena. Weitere Infos und Karten erhalten Sie unter www.oeticket.com.

Robert Fröwein
Robert Fröwein
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