Statt WM-Finale
Südamerikaner bestaunten lieber Sonnenfinsternis
Dann tauchte der Mondschatten Französisch-Polynesien in Dunkelheit, wo unter den 5.000 Neugierigen auch "Avatar"-Regisseur James Cameron war. Auf den Osterinseln bestaunten etwa 4.000 Einheimische und Touristen bei klarem Himmel das Naturschauspiel.
Die totale Sonnenfinsternis war entlang einer Strecke von 11.000 Kilometern im Südpazifik zu sehen. Das Spektakel lockte Tausende Touristen an. In Tahiti waren wegen des großen Interesses an der Sonnenfinsternis alle Hotels ausgebucht. Auf den Osterinseln war der Ansturm ebenfalls groß. Dort wollten viele sehen, wie sich der Mondschatten über die riesigen, mystischen Moais-Steinstatuen legte. Zwei Touristen aus Frankreich und Japan wurden nach chilenischen Polizeiangaben festgenommen, weil sie auf die Steine geklettert waren.
Es war die siebente totale Sonnenfinsternis in diesem Jahrhundert, nachdem zuletzt im Jänner dieses Jahres Zentralafrika und Teile Asiens ins Dunkel getaucht waren.
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