Polizei im Gemeindebau

„Airbnb-Razzien“: Touristen müssen sich ausweisen!

Wien
10.02.2020 05:59
Porträt von krone.at
Von krone.at

Es nimmt überhand, heißt es von der Stadt Wien. Wie berichtet, verdienen sich viele „Mieter“ von Gemeindebauwohnungen eine goldene Nase, indem sie die sozial geförderten Quartiere wie Hotelzimmer an Touristen verscherbeln. Die Stadt geht mit „Airbnb-Razzien“ im großen Stil gezielt gegen die illegale Vermietung vor.

Die Gruppe Sofortmaßnahmen arbeitet dabei mit der Finanzpolizei und anderen Wiener Behörden zusammen. Die Kontrollen laufen so ab: Das Einsatzteam klingelt an der Tür und führt dann eine Identitätsfeststellung der angetroffenen Personen durch. Handelt es sich um Touristen, wird hinterfragt, wie es zur Vermietung der Wohnung kam und über welche Plattform alles gelaufen ist.

Doppeltes Pech für jene, die illegal vermieten: Auch Steuervergehen sind Gegenstand der Kontrollen. Die Folgen: Anzeigen, und im schlimmsten Fall verliert der offiziell dort Gemeldete auch noch seine Wohnung. Und weil die Zahl der verbotenen Hoteliers immer mehr zunimmt, kündigt die Stadt weitere Kontrollen an.

Michael Pommer, Kronen Zeitung

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