Polstermöbelhersteller

Weiterentwicklung: Platz für Natur und Kreativität

Der einzige Matratzenhersteller Österreichs mit dem heimischen Umweltzeichen, mit einem Campus ein umfassendes Schulungsprogramm für Handelspartner aufgesetzt, der Generationswechsel an der Firmenspitze in greifbarer Nähe – Aufbruchstimmung ist bei Polstermöbelhersteller Joka spürbar. Die wollen die Schwanenstädter auch nach außen tragen.

Naturlatex wird statt Schaumstoff verwendet, der verarbeitete Stoff ist aus Hanf und Baumwolle, Schafschurwolle ersetzt das Kunstfaser-Vlies – das sind einige der Zutaten der Naturpolstermöbel aus der „Crafted Collection“, die Joka im Vorjahr den Austrian-Interior-Design-Award eingebracht hat. „Der Zuspruch zu Naturprodukten ist groß, wir sind damit am Puls der Zeit“, sagt Anna Kapsamer-Fellner, die mit Vater Johann und Bruder Johannes den Polstermöbelhersteller auf Kurs hält.

„Haben viele Möglichkeiten“
Wo die Reise der Schwanenstädter hingehen soll? Die Joka-Chefs haben viele Projekte gestartet. Nach den Investitionen in die neuen Schauräume in St. Pölten und Villach im Vorjahr soll heuer noch der Standort in Graz modernisiert werden. Auch die Homepage des Unternehmens wird derzeit modernisiert, soll bis Ende März im neuen „Kleid“ online gehen. „Samt Konfigurator“, erzählt Kapsamer-Fellner. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. „Wir produzieren in Schwanenstadt vor Ort, haben hier viele Möglichkeiten“, betont Johann Kapsamer.

„Haben Kontakte nach China“
130 Mitarbeiter sind beim Familienunternehmen beschäftigt, das derzeit einen Exportanteil von 20 Prozent hat. Der wichtigste Auslandsmarkt ist dabei Deutschland, hier vor allem im südbayerischen Raum. „Wir wollen das aber ausbauen, haben Kontakte nach China“, verrät Kapsamer-Fellner.B. Kneidinger

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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Freitag, 18. September 2020
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