FPÖ-Forderungen:

Ohne Deutsch keine Zukunft im „Brennpunkt Schule“

Ohne Deutsch keine Zukunft, das ist die Kürzestversion der aktuellen Bildungsbotschaft des FPÖ-Spitzentrios Manfred Haimbuchner, Herwig Mahr und Andreas Rabl. Sie haben Forderungen zu den Schulen.

Aktueller Aufhänger für das FPÖ-Trio ist die neueste Statistik über die Anteile von Schülerinnen und Schülern mit nichtdeutscher Muttersprache an Oberösterreichs Pflichtschulen. Der Gesamtanteil, jetzt 28,41 Prozent, betrug vor zehn Jahren noch 19,32 Prozent.

5953 Schüler nur „außerordentlich“
Von nichtdeutscher Muttersprache zu sein, heißt zwar nicht automatisch, nicht Deutsch zu können. Aber von den 30.437 Betroffenen (von insgesamt 107.125 Pflichtschülern) können 5953 dem Unterricht so wenig folgen, dass sie als „außerordentlich“ geführt werden.

Großteil braucht Sprachförderung
Und, so die FPÖ-Politiker: „Der Großteil der 24.464 ordentlichen Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache benötigt zusätzlich eine Sprachförderung.“ Die betrifft auch eine der sechs FPÖ-Forderungen, zum „Brennpunkt Schule“, die wir hier nur kurz anreißen können.

Sechs Forderungen der Freiheitlichen

  • Einführung der Schulsprache Deutsch in Pausen
  • Schaffung von (besonders zu fördernden) Brennpunktschulen in Oberösterreich.
  • Sicherstellung der Ressourcen (Geld, Personal) für die Deutschförderklassen.
  • Stärkung der Lehrerrechte und Sanktionen bei Fehlverhalten, bis hin zur Kürzung von Sozialleistungen.
  • Ausweitung des Kopftuchverbotes auch auf Lehrerinnen an öffentlichen Schulen.
  • Ein verpflichtendes zweites Kindergartenjahr bei Sprachdefiziten zur speziellen Deutschförderung.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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