30.01.2020 06:34 |

„Gefahr bleibt“

Hackerangriffe auf UNO-Büros in Wien und Genf

Wie erst jetzt bekannt geworden ist, waren im vergangenen Sommer Büros der Vereinten Nationen in Wien und Genf Ziele von Hackerangriffen. „Die Zuordnung einer IT-Attacke bleibt vage und unsicher, also sind wir nicht in der Lage, einen speziellen Angreifer auszumachen, aber es war mit Sicherheit eine sehr gut ausgestattete Attacke“, sagte UNO-Sprecher Stephane Dujarric am Mittwoch.

Sensible Daten seien allerdings nicht erbeutet worden. Zudem seien sämtliche Schäden behoben worden. „Die Gefahr weiterer Angriffe bleibt und die Vereinten Nationen entdecken und reagieren täglich auf zahlreiche Angriffe verschiedenster Qualitätsstufen", so der Sprecher weiter.

Hackerangriffe auf Politiker und Institutionen sind international keine Seltenheit mehr, wobei immer wieder Russland unter den Verdächtigen firmiert. Weltweit Schlagzeilen machten etwa die offenkundig durch Hackings beschafften WikiLeaks-Veröffentlichungen im Vorfeld der US-Präsidentenwahl 2016.

Cyberangriff auf österreichisches Außenministerium
Zuletzt gab es zum Jahreswechsel im Wiener Außenministerium Aufregung wegen eines schwerwiegenden Cyberangriffs auf die eigenen Computersysteme. „Aufgrund der Schwere und der Art des Angriffes wird vermutet, dass ein staatlicher Akteur dahintersteckt“, teilte Außenamtssprecher Peter Guschelbauer damals mit.

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