02.02.2020 06:00 |

Große Ambitionen

Meghan, Michelle & Co.: Frauen auf der Überholspur

Ausgerechnet auf das Amt des US-Präsidenten soll es die abtrünnige Herzogin Meghan abgesehen haben, wie Insider wissen wollen. Starke weibliche Unterstützung hat sie schon.

Meghan Markle schaffte es immerhin vom Arme-Leute-Kind zur TV-Seriendarstellerin und von da zur weltberühmten Herzogin. Mehr geht wohl nicht, oder? Anscheinend doch. Seit die 38-jährige Amerikanerin mit ihrem Prinzgemahl Harry und Baby Archie England und dem Königshaus den Rücken gekehrt hat, wird munter drauflos spekuliert, was denn für SIE karrieremäßig als Nächstes anstehen wird.

Und das jüngste Gerücht gibt sich erst gar nicht mit Kleinigkeiten ab, sondern lautet: Meghan strebt das Amt der US-Präsidentin an. Das behauptete zumindest Großbritanniens berühmtester PR-Experte Mark Borkowski gegenüber „The Post“. „Sie hat diese Art von Ehrgeiz“, sagt Borkowski, „sie ist politisch interessiert. Warum sollte sie so etwas nicht machen?“ Aber er hegt auch seine Bedenken: „Werden die Leute sie auch ohne Verbindung zum Thron noch lieben? Das ist die Hauptsorge.“

Meghan soll also irgendwann an der Spitze der USA das Sagen haben wollen. Sie wäre dann die erste Frau als Staatsoberhaupt im Weißen Haus. Eine abwegige Vorstellung? Schon andere Frauen waren beim Kampf ums höchste US-Regierungsamt bereits auf der Überholspur, oder zumindest fast.

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Ich möchte sie umarmen und ihr sagen: Halte durch, und lass dich von den bösen Typen nicht fertigmachen.

Hilary Clinton zu Herzogin Meghan

Hillary Clinton scheiterte 2016 als Herausforderin, sie holte zwar mehr Stimmen als Donald Trump, konnte aber insgesamt nicht genügend Bundesstaaten für sich gewinnen. Ein zweites Mal will es Hillary nicht mehr versuchen, erklärte sie noch vor Kurzem.

Aber auffällig laut leistete sie Meghan Schützenhilfe, als diese die Vorgehensweisen der britischen Boulevardpresse anprangerte. Clinton sprach ihrer Landsfrau Unterstützung zu - per Radio hörte sich das so an: „Ich möchte sie umarmen und ihr sagen: Halte durch, und lass dich von den bösen Typen nicht fertigmachen.“ Außerdem bekundete Clinton, dass es ihr das Herz zerreiße, sie leiden zu sehen, Meghan habe „Besseres verdient“.

Als Wunschkandidatin für die erste „Missis President“ im Weißen Haus kommt interessanterweise immer wieder auch die einstige First Lady Michelle Obama (56) ins Spiel. Die Ehefrau des Ex-Präsidenten Barack füllt riesige Hallen, etwa zuletzt bei ihren Auftritten, als sie ihre Biografie „Becoming - Meine Geschichte“ präsentierte.

Mit Meghan schloss sie auch schon Freundschaft: Die beiden trafen für ein Interview der November-Ausgabe der „Vogue“ zusammen, zudem würdigte Frau Obama die Herzogin auf ihrem Instagram-Kanal als „bedachte Anführerin, die mit Traditionen breche und die Welt zu einem besseren Ort mache.“

Die USA galten einmal als Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Vielleicht gilt das ja sogar für Herzoginnen.

Karin Schnegdar, Kronen Zeitung

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