27.01.2020 10:12 |

Das Amt sagt „No“

Herzogin Meghan: Britin wird aus ihr keine mehr

Britische Staatsbürgerin, wie es einmal geplant war, wird die Ehefrau von Prinz Harry wohl keine mehr. Die zuständigen Behörden in Großbritannien haben das Einbürgerungsverfahren der gebürtigen US-Amerikanerin Meghan Markle abgebrochen. 

Wie die britische „Sun“ berichtet, sei es nun nicht mehr glaubhaft, dass die ehemalige „Suits“-Darstellerin, die vor zwei Jahren mit Prinz Harry in Windsor vor den Altar getreten ist, eine „starke Bindung zum Vereinigten Königreich sowie die Absicht, dort zu leben“ nachweisen wird können.

Keine Extrawürste
Dies sei aber Voraussetzung für eine Einbürgerung. Auch müsste Herzogin Meghan fünf Jahre im Königreich verbringen, um die britische Staatsbürgerschaft zu bekommen. In den ersten drei Jahren dürfe ein Anwärter auf die Staatsbürgerschaft Großbritanniens das Land nicht mehr als 270 Tage verlassen. Extrawürste fürs Königshaus gebe es einfach nicht.

Nun haben Prinz Harry und Herzogin Meghan aber bekannt gegeben, ihren Hauptwohnsitz in Kanada einrichten zu wollen. Wann genau sie das nächste Mal nach Großbritannien kommen werden, ist nicht bekannt.

„Muss mit Partner in England leben“
„Der jeweilige US-Bürger muss mit seinem britischen Partner in England leben, wenn sein Visum verlängert werden soll. Sie müssen nachweisen, dass sie gemeinsam dauerhaft im United Kingdom leben wollen. Gibt es in den ersten zweieinhalb Jahren Phasen, in denen die Partner nicht zusammengelebt haben, muss es dafür plausible Gründe geben“, erklärte ein Beamter gegenüber der Zeitung.

Schlussstrich
Am 8. Jänner haben Herzogin Meghan und Prinz Harry mit dem Königshaus Schluss gemacht. Das Paar will mit seinem Sohn Archie künftig in Nordamerika leben und vom Königshaus finanziell unabhängig sein. Die britische Königin Elizabeth II. hat die Entscheidung ihres Enkelsohnes nach einer Schrecksekunde gebilligt, ihm und seiner Frau aber den Titel „Königliche Hoheit“ weggenommen. Außerdem muss das Paar die Kosten der Renovierung ihres britischen Wohnsitzes Frogmore Cottage zurückzahlen. Das Gebäude war auf Steuerzahlerkosten für das Paar umgebaut worden.

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