Wenn es in den nächsten drei Jahren um 100 Millionen Euro weniger seitens des Bundes für das Land gebe, könnten Schulden gemacht werden - dies aber nur vorübergehend. Einsparungen seien jedenfalls notwendig, damit der Schuldenstand nicht zu stark anwächst, meinte der SP-Landesvorsitzende. Details zu den Einsparungsplänen verriet er noch nicht.
Niessl legt Wert auf die gute Zusammenarbeit innerhalb der neuen, bereits aus der vorigen Legislaturperioden bekannten, Landesregierung: "Es wird möglichst viel intern diskutiert und wir gehen erst mit den Ergebnissen in die Öffentlichkeit. Wir müssen die Ärmel hochkrempeln, denn die Krise ist noch nicht überwunden."
Arbeitslosigkeit bei 19- bis 24-Jährigen noch immer hoch
Apropos Krise: Während die Jugendarbeitslosigkeit unter den 15- bis 18-Jährigen im Burgenland "deutlich" zurückgegangen sei, stellen die 19- bis 24-Jährigen noch ein Problem dar. "Wir brauchen noch viele Maßnahmen, um die Arbeitslosigkeit bekämpfen zu können", so Niessl. Er verwies etwa auf ein Beschäftigungsprogramm, bei dem sie die Möglichkeit bekommen, beim Land oder in landesnahen Unternehmen Praxis zu sammeln. Die ersten 19 Kandidaten wurden bereits aufgenommen. Insgesamt stehen 65 Plätze zur Verfügung. Nach maximal sechs Monaten Praktikum werden die jungen Leute vom AMS beim Berufseinstieg begleitet.
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