03.07.2010 18:45 |

Albtraum zu Ende

Nach Hausbrand: Viele halfen beim Wiederaufbau

Der Albtraum hat genau vor einem Jahr begonnen, und noch heute sitzt einem Ehepaar aus Deutsch Kaltenbrunn (Bezirk Jennersdorf) der Schrecken in den Gliedern. Mitten in der Nacht stand dessen Haus plötzlich in Vollbrand. Die Flammen zerstörten alles. Nach einer Welle der Hilfsbereitschaft kann die Familie nun wieder lächeln.

"Wir sind allen, die uns unterstützt haben, unendlich dankbar. So viel Hilfe von Nachbarn und Freunden, aber auch völlig Unbeteiligten haben wir nicht erwartet", sagte Anita Jandl mit Tränen in den Augen. Die Katastrophe begann am 4. Juli 2009, als die 45-Jährige von den Schreien ihrer Schwiegertochter Barbara aus dem Schlaf gerissen wurde.

"Es brennt", schlug die junge Frau Alarm. Ehemann Otto war an diesem Tag in der Steiermark, erfuhr erst telefonisch von der Katastrophe. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Haus in Vollbrand. Alles wurde zerstört. "Durch den Einsatz von Kurt Wagner hat die Versicherung rasch reagiert, und wir konnten mit dem Wiederaufbau beginnen", so Otto Jandl.

Trotzdem kann er noch immer nicht glauben, wir schnell alles ging. "Für den Bau des ersten Hauses haben wir 15 Jahre gebraucht. Das neue stand in fünf Monaten", staunte der Maurer. Zum Jahrestag wollen sich Anita und Otto Jandl deshalb nochmals bei allen Helfern  bedanken.

von Sabine Oberhauser und Christian Schulter, Kronen Zeitung
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