Die Liste der vorgeworfenen Delikte ist lang, die Schadenshöhe, welche von dem 44-Jährigen verursacht worden sein soll, wird mit rund 50.000 Euro beziffert – Tendenz steigend. Denn noch immer sind nicht alle Geschädigten bekannt. Zu einfallsreich war der gebürtige Burgenländer. Alle seine Taten verübte der mutmaßliche Betrüger im Raum Güssing, seinem Heimatbezirk.
So kaufte er privat ein Auto um 23.000 Euro, zahlte zunächst aber nur 10.000 Euro an. Schnell wurde das Cabrio weiterverkauft, die restlichen 13.000 Euro sah der Erstbesitzer natürlich nie. Auch stolze Grundstücksbesitzer brachte der Mann um viel Geld. Ein großes Areal, das er günstig erwarb, ließ er parzellieren. Fünf Bauplätze verkaufte er weiter, verlangte für jeden 5.000 Euro Aufschließungskosten. Das Geld nahm er, passiert ist natürlich nichts.
Ebenfalls noch immer offen sind Mieten von teuren Wohnungen und Büroräumen. Das Geld werden die Hauseigentümer wohl so schnell nicht mehr sehen. Denn seit einigen Tagen sitzt der Mann in Untersuchungshaft in Eisenstadt und wartet auf seinen Prozess. Erster Verhandlungstag ist am Montag.
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