Polizei stoppte Auto

Illegale Migranten lagen versteckt im Kofferraum

In einem VW Polo wollte ein Iraker (35) sechs junge illegale Einwanderer (15 bis 22 Jahre, aus Syrien und dem Iran) nach Deutschland einschleusen. Zwei davon saßen im Kofferraum, wie unser Bild zeigt. Doch bei Simbach am Inn (D) stoppte die deutsche Bundespolizei den Kleinwagen. Fünf der Migranten wurden nach Oberösterreich zurückgeschickt, der 15-Jährige ans Jugendamt übergeben. Nur der Schleuser hatte einen Pass.

Bei der Kontrolle eines fünfsitzigen VW Polo mit deutschem Kennzeichen konnte sich der 35-jährige irakische Fahrer mit einem deutschen Aufenthaltstitel ausweisen. Die vier zwischen 15 und 22 Jahre alten syrischen und iranischen Mitfahrer konnten keine Ausweisdokumente vorzeigen. Die Fahnder entdeckten im verschlossenen Kofferraum des Autos zudem zwei weitere Personen, die der Schleuser der Gefahr einer schweren Gesundheitsschädigung aussetzte. Auch sie waren ohne Passpapiere. Die Insassen gaben an, für die Schleusungen Summen im hohen vierstelligen Bereich bezahlt zu haben.

Nach Österreich zurückgewiesen
Der Iraker wird am Amtsgericht in Landshut vorgeführt. Ein Ermittlungsverfahren wegen Einschleusung unter lebensgefährdender Behandlung wurde eingeleitet. Die restlichen Fahrzeuginsassen werden wegen unerlaubter Einreise angezeigt, fünf von ihnen werden nach Österreich zurückgewiesen. Der 15-Jährige wurde dem zuständigen Jugendamt übergeben. Weitere Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat übernimmt der Ermittlungsdienst der Bundespolizei Passau.

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Montag, 21. September 2020
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