"Chancengleichheit"

SP drängt auf mehr Neue Mittelschulen im Burgenland

Burgenland
02.07.2010 17:13
28 von 40 Hauptschulen werden im Burgenland bereits als Neue Mittelschulen geführt - dabei wird es wegen rechtlicher Barrieren vorerst auch bleiben. Die Sozialdemokraten fordern nun aber eine Aufhebung der Beschränkung. "Wir wären startklar für einen flächendeckenden Ausbau", sagt SP-Klubchef Christian Illedits.

Illedits drängt zum Schulschluss auf eine Fortsetzung des Reformkurses im Bildungswesen – also mehr Standorte für die Neue Mittelschule. "Dazu müssen rechtliche und politische Hürden endlich beseitigt werden", sagt Illedits. Derzeit dürfen nämlich nur zehn Prozent der Pflichtschulklassen an dem Modellversuch teilnehmen.

Der SP-Klubchef ist überzeugt: "Eine gemeinsame Mittelstufe aller Zehn- bis 14-Jährigen sichert die Chancengleichheit und erzielt zudem ein besseres Bildungsergebnis." Auch die Eltern sind laut einer Umfrage mit der Neuen Mittelschule zufrieden. Von 80 Prozent der Befragten gab es ein "Sehr gut".

von Tina Blaukovics, Kronen Zeitung

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