Neues System

Umstrukturierung: Notrufsystem mit Verspätung

Kärnten
03.01.2020 10:56
Porträt von Thomas Leitner
Von Thomas Leitner
Noch schneller am Einsatzort: Nach Pannen bei der Einführung bekommt dieses Jahr auch die Polizei in Kärnten das neue Einsatzleit- und Kommunikationssystem ELKOS. Die zehn Stadt- und Bezirksleitzentralen werden dafür zusammengefasst.

Bereits im Vorjahr hätte das System ELKOS in den Bundesländern für schnellere Notruf-Abwicklung und Kommunikation zwischen den Einsatzorganisationen sorgen sollen. Nach einem verpatzten Start mit fehlgeleiteten Notrufen und langen Wartezeiten in der Steiermark hat sich das Projekt von Ex-Innenminister Wolfgang Sobotka jedoch verzögert.

Die Polizeidirektion wird aufgestockt
Jetzt ist es aber auch in Kärnten so weit. „Wir wollen im Oktober mit der Umsetzung beginnen“, verrät Rainer Dionisio, Sprecher des Landespolizeikommandos Kärnten. Konkret werden die zehn Stadt- und Bezirksleitzentralen zu einer Landesleitzentrale zusammengefasst. Für diese Zentrale wird die Polizeidirektion in Klagenfurt um eine Ebene aufgestockt.

Die Projektkosten belaufen sich auf mehr als zwei Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für 2021 geplant. Da der Digitalfunk in Kärnten noch immer nicht umgesetzt ist, läuft ELKOS vorerst mit eingeschränktem Betrieb.

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