29.12.2019 11:48 |

In Einsatz eingemischt

Vor Augen des kleinen Sohnes Polizisten attackiert

Vor den Augen seines erst sieben Jahre alten Sohnes hat sich ein 37 Jahre alter Verdächtiger am Samstag gegenüber der Wiener Polizei wie wild gebärdet, die Beamten beschimpft und wollte die Uniformierten auch noch mit Fäusten attackieren. Wie sich herausstellte, hatte die Exekutive den Mann bereits „aufgrund offener Verwaltungsstrafen“ gesucht. Erst unter Anwendung von Körperkraft konnte der Verdächtige festgenommen werden.

Aus ungeklärten Gründen hatte sich der Familienvater am Samstagnachmittg gegen 13.20 Uhr bemüßigt gefühlt, im Beisein seines kleinen Sohnes eine Amtshandlung von Beamten der Fremdenpolizei zu stören, als diese in der Sechshauserstraße im Bezirk Rudolfsheim-Fünfhaus ein Auto routinemäßig anhielten und die Insassen kontrollierten.

Der gänzlich unbeteiligte 37-Jährige beschimpfte die Polizisten „mehrfach lautstark“ und „bewegte sich immer wieder in aggressiver Art und Weise auf die Beamten zu“, berichtete Polizeisprecher Patrick Maierhofer am Sonntag.

Familienvater bereits gesucht
Bei der Überprüfung der Personalien des Bosniers stellte sich kurz danach heraus, dass der Verdächtige bereits wegen offener Verwaltungsstrafen gesucht worden war. Als die Beamten die Festnahme aussprachen, sah der mutmaßliche Täter gänzlich rot und versuchte, die Uniformierten mit Fäusten zu attackieren.

Erst durch Anwendung von Körperkraft konnten dem Verdächtigen die Handschellen angelegt werden. Er wird wegen versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt sowie versuchter schwerer Körperverletzung angezeigt, so Maierhofer. Der sieben Jahre alte Sohn wurde von der inzwischen verständigten Mutter abgeholt.

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