Dieser Maßnahme hätte der Jägerverband bereits zugestimmt. "Derzeit leben 30.000 Stück Rotwild in den Tiroler Wäldern, die müssen wir reduzieren", meinte Steixner, "das werden wir umsetzen, da bleiben wir konsequent." Parallel werde weiter an der Verjüngung des Waldes gearbeitet. Rund ein Drittel der Bäume seien veraltert. 1,2 Millionen Bäume seien 2009 gepflanzt worden, davon knapp die Hälfte Mischbaumarten.
Mehr als 91 Prozent aller Fördermaßnahmen des Jahres 2009 wurden in die Schutzwälder investiert. Dabei wurden mit öffentlichen Mitteln des Landes, Bundes und der Europäischen Union insgesamt fast 22 Millionen Euro investiert, hieß es im "Tiroler Waldbericht 2010".
Die Belastungen für den Tiroler Wald haben abgenommen, versicherte Christian Schwaninger von der Abteilung Waldschutz des Landes. Eine "Kronenverlichtung" sei inzwischen die Ausnahme. Außerdem würden nur mehr zehn Prozent der Schwefelbelastung von früher in der Luft liegen. Die Technik von Industrie und Autos habe sich massiv gewandelt. Hatte der "Saure Regen" Anfang der 80er Jahre noch ph-Wert, der an Zitronensäure erinnerte, liege der Wert inzwischen bei fünf. "Das hat sich sehr verbessert."
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