„Gleiche Qualität“

200 Betten weniger: Spitalwesen wird umgebaut

Kärnten
21.12.2019 06:18
Porträt von Thomas Leitner
Von Thomas Leitner
Der Umbau des Gesundheitsversorgung geht weiter. Am Freitag wurde der neue Gesundheits- und Krankenanstaltenplan 2025 beschlossen: 200 Spitalbetten werden abgebaut. Weil gleichzeitig das Angebot bei tagesklinischen Betten und niedergelassenen Ärzten erweitert wird, werde nicht gespart, heißt es zumindest.

Der Finanzbedarf der Krankenanstalten wird sich bis 2030 auf 1,6 Milliarden Euro verdoppeln. Weil es Herausforderungen wie Überalterung, Digitalisierung, Personalbedarf sowie medizinischen Fortschritt zu bewältigen gelte, müsse auch das Gesundheitswesen angepasst werden, heißt es. So ist in Kärnten ein drastischer Abbau von Spitalbetten geplant: 60 fallen endgültig weg, weil einige Abteilungen in den Krankenhäusern nicht ausgelastet seien. Weitere 140 Betten sollen durch Tageskliniken und Gesundheitszentren ersetzt werden. Bis 2021 sollen fünf Primärversorgungszentren entstehen: in Klagenfurt, Völkermarkt (2), Wolfsberg und in Villach. Ausgebaut werden soll die Allgemeinmedizin (plus 15 Planstellen), bei den Fachärzten sind zwölf zusätzliche Planstellen geplant. GKK-Direktor Johann Lintner zu den Maßnahmen: „Damit werden wir die bereits sehr gute Gesundheitsversorgung unter Berücksichtigung aller Versorgungsstrukturen sowie der Wirtschaftlichkeit für die Kärntner Bevölkerung weiter optimieren.“

Dass am Gesundheitssystem gespart werde, will Gesundheitsreferentin Beate Prettner nicht gelten lassen: „Wir wollen eine Effizienzsteigerung.“ Mit dem neuen Plan solle die Gesundheits- und Spitalversorgung indessen weiterentwickelt und abgesichert werden, heißt es.

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