Proben-Weitergabe

Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen gegen die Tilak ein

Tirol
23.06.2010 12:20
Nach der umstrittenen Weitergabe von Blut-, Urin- und Gewebeproben an ein Biotechnik-Unternehmen durch die Landeskrankenanstalt Tilak hat die Staatsanwaltschaft nun ihre Ermittlungen eingestellt. Dies teilte die Tilak am Mittwoch mit.

Insgesamt waren 40.000 Datensätze samt Blut- oder Harnproben in den vergangenen Jahren an das Biotechnik-Unternehmen weitergegeben worden. Datenschutzexperten hatten die schwammig formulierte Zustimmungserklärung kritisiert.

Die Tilak verwies darauf, dass die Österreichische Datenschutzkommission ihre Nachforschungen in diesem Zusammenhang ebenfalls beendet und keinerlei Anlass zur Kritik gefunden habe. Alle Proben seien anonymisiert zu Forschungszwecken weitergegeben worden.

Die Staatsanwaltschaft war aufgrund einer anonymen Anzeige aktiv geworden. Die Ermittlungen hätten jetzt gezeigt, dass keinerlei strafbare Handlung vorliege, betonte ein Tilak-Sprecher.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Tirol
23.06.2010 12:20
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Tirol
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung