"Krone"-Interview

Kylie Minogue verwandelt sich in Aphrodite

Musik
23.06.2010 10:53
Mit der Liebe hatte die wunderschöne Kylie Minogue in ihrem Leben nicht so viel Glück. Den "Mann fürs Leben" hat sie noch nicht gefunden – bis jetzt. Denn Kylie verlässt sich nicht länger auf Amor, sie schlüpft selbst in die Rolle der Liebesgöttin Aphrodite. Die "Krone" sprach mit dem Superstar über seine neue CD.
kmm

Kylie Minogue angelte sich nicht nur ihren neuen Herzensmann, das spanische Model Andres Valencoso, den die 41-Jährige sogar heiraten möchte, sondern verwandelte die göttliche Energie auch gleich in Musik. Herausgekommen ist dabei das neue Album "Aphrodite". 

"Gut, ich bin sicher keine Liebesgöttin", schmunzelt sie im "Krone"-Interview. "Aber mit Musik kann man schon mehr Liebe verbreiten, als es körperlich je möglich wäre. Und bei meinen Konzerten fühle ich mich manchmal schon wie eine Göttin. Ich danke allen Menschen, die mich dorthin erhoben habe. Ich liebe es, oben zu glänzen, aber ich komme auch gerne wieder runter." 

Dass auch im Leben eines Popstars nicht immer alles glänzt, musste sie vor einigen Jahren schmerzlich feststellen. Tapfer kämpfte sie gegen ihre schwere Brustkrebserkrankung an. "In dunklen Zeiten muss man den allerkleinsten Lichtschein suchen. Ich habe ihn in den Menschen gefunden, die sich um mich gekümmert haben. Aber auch in all der positiven Energie, die mir Menschen rund um den Globus mit ihren Briefen geschickt haben. Ich habe mich an allem festgehalten, was helfen konnte. Jetzt bin ich sehr glücklich, noch hier zu sein." Heute meidet sie Partygetümmel und Blitzlichtgewitter. "Ich bin viel relaxter als früher. Dadurch macht mir meine Arbeit noch mehr Spaß, weil ich mich selbst nicht mehr so stresse."

Einen Song auf ihrem Album hat sie "Looking For An Angel" getauft. "Ich glaube an Schutzengel, daran, dass der Geist von geliebten Menschen um uns herum bleibt. Ich fühle das jeden Tag." Manchmal braucht eben auch eine Göttin einen Engel...

Das Album "Aphrodite" erscheint am 2. Juli. 

von Franziska Trost, Kronen Zeitung

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