Grobe Vorwürfe:

Schon wieder Ärger im Forensikzentrum in Asten

Neuerliche Übergriffe im Forensikzentrum Asten: Erst am Mittwoch war eine 19-Jährige in Steyr nach einem Messerangriff auf eine Mitgefangene zu einem Jahr Haft verurteilt worden. In der Nacht davor kam es in Asten zu einer mutmaßlichen Vergewaltigung. Und vergangenen Mittwoch wurde ein Pfleger angegriffen.

Heftige Kritik an den Zuständen im Forensischen Zentrum in Asten hatte es bereits im Sommer gegeben. Insider berichteten schon damals von Attacken der Untergebrachten untereinander, von Mobbing und von Kinderpornografie-Funden in den Wohnräumen der Anstalt.

Anfrage an den Justizminister
Justizminister Clemens Jabloner ist daher derzeit mit einer neuerlichen parlamentarischen Anfrage zu den Vorgängen in Asten beschäftigt. Der Zentralausschuss der Justizwache hatte im Juni die Abberufung des interimistischen Leiters, Martin Kitzberger, gefordert. Inzwischen ist auch die Ausschreibung von führenden Leitungsposten in der Justizsonderanstalt abgelaufen. Über die Anzahl der Bewerber und die Bestellung kann man im Justizministerium noch keine Auskunft geben. Justizwache-Insider geben aber Kitzberger trotz der Kritik gute Chancen

Mutmaßliche Vergewaltigung
Die letzten Vorfälle in Asten passierten erst nach Ende der Ausschreibung. Zuerst in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch eine mutmaßliche Vergewaltigung in einer Wohngruppe. „Obwohl der Übergriff bereits um Mitternacht geschah, wurde er erst mittags gemeldet. Und erst um 17.30 Uhr kam das Opfer ins Krankenhaus“, berichtete ein Anonymus der „Krone“.

Pfleger bekam Faust in das Gesicht geschlagen
Ebenfalls am Mittwoch kam es auch zu dem Angriff auf einen Pfleger. Ein Untergebrachter attackierte ihn mit einem Faustschlag ins Gesicht.

Claudia Tröster, Kronen Zeitung

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