Extreme Unwetter

Sturm in Island: Ein Toter (16), 20.000 ohne Strom

Ausland
14.12.2019 09:08
Porträt von krone.at
Von krone.at

In Island hat ein ungewöhnlich heftiger Wintersturm ein Todesopfer gefordert. Bei dem Toten handelt es sich um einen 16-Jährigen, dessen Leiche am Freitagabend in einem Fluss in einer abgelegenen nordisländischen Gegend gefunden wurde. Durch das Unwetter mussten außerdem mehr als 20.000 Menschen stundenlang ohne Strom ausharren.

Der tote 16-Jährige hatte einem Bauern bei der Wiederherstellung der Stromzufuhr geholfen. Dabei fiel er in einen Fluss und wurde seitdem vermisst. Mehr als 200 Rettungskräfte hatten seit Donnerstag nach dem Jugendlichen gesucht.

20.000 Menschen ohne Strom
Das Unwetter war in den vergangenen Tagen vor allem über den Norden der Nordatlantik-Insel hereingebrochen. Manche Isländer sprachen vom heftigsten Sturm seit 40 Jahren. Mehr als 20.000 Menschen waren nach Behördenangaben vorübergehend ohne Strom, viele Schnellstraßen mussten gesperrt werden. Unzählige Freiwillige halfen den Betroffenen. Videos zeigten, wie mancherorts Pferde lebend aus den Schneemassen ausgegraben wurden.

Wetterlage hat sich wieder beruhigt
Die Hauptstadt Reykjavik wurde weitgehend verschont. Auch in anderen Gebieten hat sich die Lage mittlerweile wieder etwas beruhigt.

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