Nach Anschlagsserie:

„Gelockerte Radmuttern können fatale Folgen haben“

Die Serie von gelockerten Radmuttern an Fahrzeugen in Oberösterreich geht weiter! Diesmal war ein Ehepaar aus Steinerkirchen/T. betroffen - ihre beiden Autos waren manipuliert! Die Frau (42) bemerkte dies durch laute Klopfgeräusche. ÖAMTC-Techniker Karl Pointl dazu: „Das kann schlimm enden! Nicht auszudenken, was los ist, wenn man bei hoher Geschwindigkeit ein Rad verliert.“

„Wenn man in der Gegend zu Hause ist, sollte man bei den Felgen schauen, ob man vielleicht Spuren sieht. Gelockerte Radmuttern machen sich beim Fahren durch Klopfgeräusche, die immer lauter werden, bemerkbar. Falls das der Fall ist, sofort anhalten und entweder selber nachziehen oder einen Pannendienst rufen“, rät Karl Pointl, ÖAMTC Stützpunktleiter in Wels.

Kontrolle nach 50 Kilometern
Laut ihm werden Radmuttern nie bis ganz selten ohne Fremdeinwirkung locker: „Nach dem Radwechsel sollte man nach 50 Kilometer kontrollieren, ansonsten halten Radmuttern eigentlich das ganze Jahr bombenfest.“

Zwei Autos manipuliert
Der jüngste Fall in Steinerkirchen/T. sorgt für Unverständnis: „Was da alles passieren kann, man versteht nicht, wieso jemand sowas macht“, ärgert sich der Steinerkirchner Ortschef Thomas Steinerberger. In der Nacht auf Freitag manipulierte jemand den Kia und den Ford der Familie, die Frau bemerkte die lauten Geräusche beim Fahren, brachte die Autos am Wochenende in die Werkstatt.

Mehr als ein Dutzend Taten
Begonnen hatte die Serie Mitte Juni rund um Mattighofen. Seither gab’s mehr als ein Dutzend Anzeigen - auch im Mühlviertel. Die Polizei bittet um Hinweise auf die bisher noch unbekannten Täter - diese erwartet wegen vorsätzlicher Gemeingefährdung eine Haftstrafe von ein bis zehn Jahren.

Lisa Stockhammer, Kronen Zeitung

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