Tempo rausnehmen

Geschenke, Kekse und der Adventstress

Der erste vorweihnachtliche Einkaufssamstag ist geschafft. Viele haben in den Einkaufsstraßen ihren (alljährlichen) Vorsatz, den Advent heuer etwas besinnlicher anzugehen, über Bord geworfen. „Es gibt eine Zeitrechnung nach dem 24. Dezember, das sollte man bedenken“, rät Ärztin Margot Peters zum „Entstressen“.

Konsumenten, die am gestrigen Einkaufssamstag schon einen Großteil der Geschenke eingekauft haben, haben auch gute Aussichten, den Advent entspannt erleben zu dürfen. Doch in vielen Fällen wurde am Samstag erst einmal gustiert, womit man die Lieben überraschen könnte. Und neben den Geschenken wären da auch noch Stressfaktoren wie der Weihnachtsputz, die selbst gebackenen Kekse, Weihnachtsfeiern mit Freunden und Kollegen. Alles möglichst besinnlich und entspannt.

Innehalten
Auch Primaria Margot Peters, ärztliche Leiterin der pro mente-Reha „Sonnenpark“ in Bad Hall kennt den Weihnachtsstress aus eigenem Erleben: „Aber auch in solch stressigen Zeiten sollte man einmal am Tag innehalte und sich fragen: Was muss ich tun? Was lässt sich verschieben? Der Weihnachtsputz ist zum Beispiel kein Naturgesetz.“ Den Advent- und Weihnachtsstress, so Peters, machen sich viele Menschen selbst. Sie rät daher, sich mit der Familie abzusprechen, welche Traditionen man beibehalten will, auf welche man verzichten kann. „Einfach Tempo rausnehmen, immer mal wieder innehalten und nachdenken, was wir zu Weihnachten eigentlich feiern, sicher kein Geschenkefest.“

Zeit nehmen
Auf Dinge, die einem persönlich gut tun, sollte man trotz der funkelnden Verlockungen der Weihnachtszeit nicht verzichten. „Das sind oft die Sachen, die man als erstes streicht. Aber ein Spaziergang oder Saunabesuch sind jetzt besonders wichtig für den Körper“, erklärt die Medizinerin. „Man hat immer so viel Zeit, wie man sich nimmt.“

Claudia Tröster, Kronen Zeitung

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