11.11.2019 05:02 |

Osteoporose

Alle 3 Sekunden bricht ein Knochen

Weltweit erleiden jede dritte Frau und jeder fünfte Mann ab dem 50. Lebensjahr eine osteoporosebedingte Fraktur. Unbedingt einen Facharzt aufsuchen!

40 Prozent der Betroffenen können nach einem Knochenbruch nicht selbstständig gehen, und 60 Prozent sind ein Jahr danach weiterhin hilfebedürftig. Aufgrund dieser körperlichen Beeinträchtigungen benötigen 33 Prozent der Patienten nach einer Hüftfraktur umfassende Betreuung oder müssen in einem Pflegeheim versorgt werden. „Die eigene Knochengesundheit muss daher für alle Erwachsenen Priorität haben. Der Erhalt starker Knochen und Muskeln ist der Schlüssel zu einer aktiven, mobilen Zukunft im Alter. Wenn Sie einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, zögern Sie nicht, Ihren Arzt auf eine Untersuchung und gegebenenfalls auf eine geeignete Behandlungsstrategie anzusprechen. Heute gibt es eine breite Palette wirksamer Therapien, die das Risiko von Hüftfrakturen und Wirbelsäulenfrakturen um bis zu 40 Prozent bzw. um 30-70 Prozent reduzieren“, erklärt Prof. Cyrus Cooper, Präsident von der „The International Osteoporosis Foundation“ (IOF) in der Schweiz.

Zu den Faktoren, die auf eine Osteoporose hinweisen können, zählen:

  • Knochenbrüche nach einem leichten Sturz bei Menschen über 50.
  • Abnahme der Körpergröße um mehr als vier Zentimeter.
  • Langfristige Einnahme von Glukokortikoiden oder anderen knochenschädigenden Medikamenten.
  • Körperliche Gebrechlichkeit und Untergewicht.
  • Wenn die Eltern bereits unter Osteoporose leiden. Testen Sie online Ihr Risiko!

Hier ein paar Tipps von der „Orthopädie & Traumatologie Simmering“ (Wien):

  • Viel Bewegung und Krafttraining. Werden die Muskeln belastet, regt das den Knochenaufbau an.
  • Rauchen schadet nicht nur der Lunge, sondern auch den Knochen. Deshalb Finger weg vom Glimmstängel!
  • Vitamin-D-Mangel kann das Risiko für Osteoporose erhöhen. Daher täglich Sonnenlicht danken, dann kann der Körper ausreichend dieses Vitamin herstellen.
  • Zu viel Phosphor in der Nahrung (etwa Fleisch, Wurst und Fertiggerichte) fördert die Ausscheidung von Kalzium, das aber dringend für die Knochen benötigt wird.

Karin Rohrer-Schausberger, Kronen Zeitung

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