04.11.2019 17:55 |

Streng limitiert

John Cooper Works GP: MINI bringt den Super-Racer

Die heißesten Geräte tragen bei Mini den Namen John Cooper Works. Da steckt Leistung drin, Fahrspaß und eine Portion Härte. Die allerheißesten Minis heißen aber zusätzlich „GP“ und sind außerdem limitiert. Und genau so ein Geschoss soll Ende des Monats auf der Los Angeles Auto Show debütieren.

Eine Motorleistung von 306 PS und eine Rundenzeit auf der Nordschleife des Nürburgrings von weniger als acht Minuten - das sind die wichtigsten, bislang offiziell bekannten Daten des neuen Mini John Cooper Works GP. Er soll das schnellste jemals produzierte Modell in der 60-jährigen Geschichte der britischen Marke sein. Und auf 3000 Stück limitiert bleiben.

Einzelheiten werden wir wohl erst in ein paar Wochen erfahren. Der Vorgänger hatte jedenfalls ein einstellbares Gewindefahrwerk für eine individuelle Tieferlegung um bis zu 20 Millimeter. An der Vorderachse wurden Upside-Down-Federbeine verbaut, um die Längs- und Quersteifigkeit des Federbeins zu erhöhen. Der Sturz an Vorder- und Hinterachse war gegenüber dem Mini John Cooper Works erhöht, zudem wurde die Vorspur der Vorderachse verringert, damit der GP im Grenzbereich neutraler und schneller sowie generell noch agiler und kurvenwilliger wurde.

Die Sportbremsanlage war aus dem Rennsport abgeleitet und bestand unter anderem aus Sechs-Kolben-Festsattelbremsen mit innenbelüfteten, 25 mm starken 330er-Scheiben an den Vorderrädern, hinten 280 x 10 Millimeter.

In Sachen Motorleistung ist der neue GP weit voraus, der Vorgänger aus dem Jahr 2012 hatte nur einen 1,6-Liter-Vierzylinder mit 218 PS unter der Haube. Dafür war sein Normverbrauch mit 7,1 l/100 km um zwei Zehntel besser.

Auch der Neue soll eine „mit dem Rennsport-Knowhow von John Cooper Works abgestimmte Fahrwerkstechnik“ und aerodynamisch optimierte Karosseriemerkmale bekommen. Dass er „neue Maßstäbe für Performance im Kleinwagen-Segment“ setzen wird, kann man dem Mini-Marketing wohl glauben. Auf der Nordschleife nimmt er seinem Vorgänger jedenfalls rund eine halbe Minute ab.

Beim Preis hat er auch weit die Nase vorn: Statt 39.900 Euro soll der Mini John Cooper Works GP rund 52.000 Euro kosten.

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