Kontroll-Bilanz

Nur in drei Innsbrucker Lokalen ging der Rauch auf

Tirol
05.11.2019 09:30

Die Innsbrucker Gastronomen sind weitestgehend diszipliniert, wenn es um die Einhaltung des seit 1. November geltenden Rauchverbots geht. 70 bis 80 Betriebe wurden am ersten Wochenende kontrolliert, nur in drei Fällen gab es Beanstandungen. Wenig verwunderlich angesichts der kostspieligen Konsequenzen.

Einem der ertappten Gastronomen kann man zugestehen, dass die Übertretung keine Absicht war. „Er hat zwar das Rauchen von Zigaretten verboten. Im Lokal werden aber auch Wasserpfeifen geraucht. Er glaubte, dass die legal seien“, erklärte Elmar Rizzoli, Leiter des städtischen Amts für Allgemeine Sicherheit. Bei einem anderen Wirt habe es neben dem Rauch-Verstoß auch weitere gewerberechtliche Vergehen gegeben, so fehlte etwa die Gewerbeberechtigung.

Strafen schrecken ab
Dass die Gastronomen das Rauchverbot beachten, hat auch mit den strengen Strafen zu tun. „Schon beim ersten Mal können 1000 Euro Strafe fällig sein. Im Wiederholungsfall kann sich das auf bis zu 10.000 Euro steigern“, präzisiert MÜG-Chef Rizzoli. Unklar ist weiter, ob und wie im ländlichen Bereich kontrolliert wird. Zuständig wären prinzipiell Organe der Bezirkshauptmannschaften.

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