03.11.2019 10:43 |

15 Deutsche infiziert

Erneut tödliche Keime in Fleischfirma entdeckt

Ein neuer Gammelfleisch-Skandal erschüttert Deutschland: Nachdem Keime in Produkten des Wurstherstellers Wilke drei Menschen das Leben kosteten, ist nun erneut ein fleischverarbeitender Betrieb ins Visier der Behörden geraten. Das Verbraucherschutzministerium in Baden-Württemberg sei „in höchster Alarmbereitschaft“, berichtete die „Bild am Sonntag“.

Bereits im Jänner habe man in dem Betrieb einen Listerienstamm in einer Produktionsanlage entdeckt - 15 Menschen aus sieben Bundesländern hatten sich schließlich mit dem Bakterium dieses Typs infiziert. „Zwei Patienten sind nach Angaben der zuständigen Gesundheitsämter als direkt oder indirekt an der Listeriose verstorben übermittelt“, wird die Sprecherin des Robert-Koch-Instituts, Susanne Glasmacher, von „Bild“ zitiert. Der genaue Verursacher sei allerdings derzeit noch Gegenstand von Ermittlungen.

Ekelhafte Bilder aus der Fabrik des Wurstherstellers Wilke:

Die Verbraucherschutzbehörde versucht zu beruhigen: „Nach dem genannten Nachweis im Jänner 2019 in einer Produktionsanlage wurden umgehend umfangreiche Untersuchungen veranlasst, um das in jedem Betrieb vorhandene Risiko einer Kontamination der hergestellten Wurstwaren mit Listerien so weit als möglich auszuschließen“, erklärte das zuständige Ministerium in Baden-Württemberg. Jede Produktionscharge würde außerdem vor der Auslieferung auf Listerien getestet, hieß es weiter.

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