31.10.2019 17:33 |

Eishockey

„Ohne Bart fühl ich mich nackt“

Vorrangig will Salzburg-Crack Michi Schiechl aber ein Statement abgeben. Im „Movember“ sprießen rund um die Welt die Schnauzer. Für Eisbullen geht es heute in der Eisarena gegen Innsbruck und den Heimfluch.

Der Bart gehört zu mir“, sagt Michael Schiechl. Und wie! Dank Sebastian „The Barber“ Pfister wird im Gesicht des Eisbullen immer Bartpracht groß geschrieben. Auch für den traditionellen Monat „Movember“.

„Ich hab schon Rückmeldungen bekommen, der bleibt jetzt mal so“, erklärt der Stürmer zu seiner neuen Kreation. Für die Initiative, die sich aus „moustache“ – englisch für Oberlippenbart – und „november“ zusammensetzt. Ins Leben gerufen in Melbourne (Aus) 2003. Um bei Männern auf die Vorbeugung von Prostatakrebs aufmerksam zu machen. „Es ist ein Zeichen, geht um Unterstützung – aber natürlich auch um Spenden“, betont die 30-jährige Arbeitsbiene mit dem Riesenherz eines Hobby-Imkers. Der festhält: „Ohne Bart fühle ich mich nackt.“ Genug Erklärung, warum er nicht wie andere glatt rasiert in den „Movember“ startet.

Schiechl hat aber auch eine Erklärung, warum – im Gegensatz zur tollen Auswärtsbilanz (20:1) – in der Eisarena schon neun Eishockeyliga-Punkte verloren gegangen sind: „Wir wollen daheim zu schön spielen.“

„Nur eine Frage der Zeit“
Und heute, Freitag, gegen Innsbruck? „Da wird die Sache anders ausschauen, packen wir zu“, prophezeit Defender Layne Viveiros. Trainer McIlvane, der erneut Lamoureux ins Tor stellt, ist überzeugt: „Das ist nur eine Frage der Zeit - auswärts spielen wir es momentan eben simpler.“

Indes dockte mit Kai Suikkanen ein alter EBEL-Bekannter als Trainer bei Schlusslicht Dornbirn an. Der Finne übernahm im November 2017 Bozen auch als Letzter, holte am Ende der Saison den Titel.

Robert Groiss
Robert Groiss
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