26.10.2019 14:39 |

Seltener Fall

Verletzter Hirsch tötete Jäger mit seinem Geweih

Ein routinierter Jäger aus den USA ist von einem verwundeten Hirsch getötet worden. Der 66-Jährige dachte, das Tier sei tot, da es nach einem Schuss zusammengebrochen war. Doch der Paarhufer sprang plötzlich auf und rammte dem Waidmann sein Geweih in den Körper - er starb noch auf dem Weg ins Krankenhaus.

Thomas Alexander aus Yellville aus dem US-Bundesstaat Arkansas war am Dienstag mit seinem Neffen auf der Jagd, als das Unglück passierte. Er traf den Hirsch mit einem Vorderlader, anschließend wollte er das scheinbar leblose Tier noch vor Ort ausweiden. Doch der Waldbewohner war noch gar nicht tot - just in dem Moment, als sich der ältere Herr über seinen Körper beugte, sprang das Tier auf und griff den 66-Jährigen an.

Vermutlich Herzinfarkt nach Tierattacke erlitten
Alexander war erst noch bei Bewusstsein und konnte auch noch mit seiner Frau telefonieren. Doch als man ihn ins Krankenhaus bringen wollte, verschlechterte sich sein Gesundheitszustand dramatisch und er starb. Es sei möglich, dass der 66-Jährige nach der Attacke des Tieres einen Herzinfarkt erlitten habe, teilte die Jagdkommission mit. Näheres soll eine Obduktion klären.

Sohn: "Ich gebe dem Tier keine Schuld“
Greg Alexander, der Sohn des Verstorbenen, trauert auf Facebook um seinen Vater. Er habe viele Hirsche gejagt und getötet, berichtet er darin. „Er hat immer Jagdgesetze befolgt und respektiert, die Sicherheit hat er sehr ernst genommen“, schreibt Greg. „Ich gebe dem Tier keine Schuld und ich weiß, auch Vater hätte das nicht gemacht“, so der trauernde Sohn. Was mit dem Hirsch passierte, ist bislang ungeklärt - das Tier konnte nicht gefunden werden.

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