23.10.2019 15:39 |

Dank NR-Mandat

Strache ist jetzt Mitglied der Bundesparteileitung

Philippa Strache ist nach Annahme ihres Nationalratsmandats automatisch Mitglied der FPÖ-Bundesparteileitung. Das geht aus den Satzungen der Bundes-FPÖ hervor: Mitglieder sind demnach unter anderem „die der Partei angehörenden Mitglieder des Europäischen Parlamentes, des Nationalrates, des Bundesrates und der Landtage“. Aus der Bundes-FPÖ gab es vorerst keinen Kommentar zum weiteren Umgang mit Strache.

Zuvor hieß es aus der Wiener FPÖ, man habe hinsichtlich eines möglichen Parteiausschlusses Straches noch nichts entschieden. Dass dem Vernehmen nach in der Wiener Partei die Frage aufgetaucht ist, ob nicht der Bund für einen etwaigen Parteiausschluss zuständig wäre, wollte man in der Bundes-FPÖ am Mittwochnachmittag nicht kommentieren. Auch sonst wollte man sich zur Causa Strache nicht weiter äußern.

Aufgaben der Bundesparteileitung sind laut den Partei-Satzungen unter anderem „die Festlegung der Richtlinien für die Tätigkeit der Partei“, die „Vorbereitung und Durchführung des Bundesparteitages, sowie die Durchführung seiner Beschlüsse“.

„Wilde“ Strache angelobt
Strache wurde am Mittwoch in der konstituierenden Nationalratssitzung als Mandatarin angelobt. Sie zog allerdings als „wilde“ Abgeordnete ein, weil ihr die FPÖ die Aufnahme in ihren Parlamentsklub verweigert hat. Auch sitzt die Ehefrau von Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache nicht in den Reihen der freiheitlichen Abgeordneten, sondern auf einem Einzelplatz in der letzten Reihe hinter der Riege der SPÖ-Abgeordneten.

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