Die Vision der gemeinsamen Schule der Sechs- bis 14-Jährigen wird immer mehr zur Realität, denn künftig sollen einige Kärntner Volks- und Hauptschulen zu einer Bildungseinrichtung verschmelzen.
Was hältst du von dieser Idee? Stimm ab in der Infobox!
Einige nutzten schon bisher Synergien – wie in Metnitz: Im Turnsaal tummeln sich die Kleinen und die Größeren, Lehrer der Hauptschule unterrichten für einige Stunden in der Volksschule und umgekehrt. Künftig könnten die beiden Schultypen unter einer Direktion stehen, sich noch mehr austauschen – Computer, Material-Einkauf – und damit ihren Standort sichern.
"Ähnliches wäre für Hüttenberg möglich, wo die Hauptschule Expositur von Klein St. Paul ist. Denn Hauptschulklassen können nach der jüngsten Novelle zum Schulgesetz an Volksschulen angeschlossen werden und umgekehrt", erklärt der zuständige Referent, Landesvize Uwe Scheuch.
Lesachtal: Sechs Schulen in einem Gebäude?
Pläne gibt es auch für das Lesachtal. Scheuch: "Vier Volksschulen, Hauptschule und Musikschule sollen in einem Gebäude Platz finden. Fragen zur Schulerhaltung sind noch zu klären, denn derzeit ist für jeden Schultyp ein anderer zuständig." In Möllbrücke soll zu den drei Schultypen noch der Turnverein kommen – und ein neuer Turnsaal.
Innovationen sind auch von der Bildungsenquete im Juli zu erwarten, zu der sogar Experten des PISA-Studien-Siegers Finnland kommen.
von Christina Kogler, "Kärntner Krone"
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.