„Das Glück is’ a Vogerl“, lautet ein österreichisches Sprichwort, das anscheinend nicht für Deutschland gilt, denn dort ist das Glück das Fernsehgerät. Laut einer Studie braucht der Deutsche nur dieses zum persönlichen Wohlbefinden. Selbst die Beziehung ist von geringerer Relevanz.
Ist es ein neuer Biedermeier, der in deutschenHaushalten Einzug hält? Macht sich Resignation unter unserenNachbarn breit, die in Bescheidenheit mündet? Laut einerStudie des Hamburger BAT-Freizeitforschungsinstituts reicht zumGlücklichsein der Fernseher (68 Prozent), ein gutes Essendaheim - wer dies kocht blieb ungeklärt - und eine Zeitung(jeweils 46 und 41 Prozent).
Aus der Traum vom großen Glück Für die Studie wurden 2.000 Personen über14 Jahre befragt, was für ihr persönliches Wohlbefindenwichtig sei. Immerhin erreichen Partnerschaft und Kinder auchnoch 52 bzw. 48 Prozent.
Das kleine Glück im Alltag ist den Studienteilnehmernwichtiger als das große Glück im Leben. Vielleichtsind es aber auch Werte wie Verlässlichkeit und Treue, diedie Deutschen so an ihren TV-Geräten hängen lassen...
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