Wieder in Garsten:

Gefängnis-Ausbruch in letzter Sekunde gestoppt

Zwei Tschetschenen, denen im Juni die Flucht aus der Justizanstalt Garsten gelungen ist, dürften sich Häftlinge zum Vorbild genommen haben. Die fünf Insassen einer Großraumzelle wollten sich über den Dachboden aus dem Staub machen - sie wurden aber gefasst.

Gleich vorweg: Auch die beiden Tschetschenen (29 und 35) atmen inzwischen wieder gesiebte Luft. Sie wurden von Zielfahndern in Wien gefasst und sitzen nun - allerdings in getrennten Zellen - wieder in Garsten.

Bis zum Estrich gekommen
Trotzdem versuchten in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag neuerlich Häftlinge durch die Decke zu flüchten. Um 21 Uhr haben sie begonnen, um 4 Uhr waren sie schon bis zum Estrich vorgedrungen.

Klopfgeräusche
Justizwachebeamte hörten bei ihren Rundgängen Klopfgeräusche. Nach genauerer Kontrolle wurden die Möchtegern-Ausbrecher gefasst.

Justizministeriums-Statement
„Der Ausbruchsversuch wurde durch verstärkte Sicherheitsmaßnahmen in einem frühen Stadium bemerkt. Es wäre technisch unmöglich gewesen, die Betondecke zu durchbrechen“, heißt es aus dem Justizministerium.

Claudia Tröster, Kronen Zeitung

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