Die arbeitslose Frau hatte monatelang das "Opfer" gespielt. So erstattete sie im Oktober 2009 und im Jänner 2010 die Anzeige, wonach ein Unbekannter auf ihren Namen insgesamt sechs Handyverträge abgeschlossen hätte. Die einzelnen Rechnungen, die ihr von den Mobilbetreibern ins Haus flatterten, hatte sie sodann einfach ignoriert und weggeworfen. Im Laufe der Zeit häufte sich ein Schuldenstand von knapp 8.000 Euro an.
Nun kamen aber Polizeibeamte in Villach den Betrügern auf die Schliche. Sie konnten nachweisen, dass die 21-Jährige selbst – mit einem Komplizen – die Handyverträge abgeschlossen hatte. Die Einnahmen für den Verkauf der Handys soll die Frau laut Polizei für Medikamente und Suchtmittel verwendet haben. Das diebische Duo wird angezeigt.
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