Bald Präsident?
Klitschko will in der Ukraine als Politiker ganz nach oben
Klitschko verurteilte die häufigen Tumulte im Parlament von Kiew als peinlich und unwürdig: Dies sei nicht europäischer Standard, betonte der Boxweltmeister, der am Samstag in Gelsenkirchen seinen WM-Titel gegen den Polen Albert Sosnowski verteidigt.
"Was im Parlament abgeht, ist reine Show"
Klitschko erklärte die Zwischenfälle mit den ethnischen Unterschieden in seinem Land: "Die Ukraine ist ein Vielvölkerstaat mit rund 90 Nationalitäten - Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft, Sprache, Mentalität, Kultur, Religion", betonte er. Die Folge davon seien viele politische Splittergruppen. Jede dieser Gruppen wolle im Parlament von Kiew möglichst medienwirksam ihre Präsenz gegen die jeweils andere Gruppe zeigen. "Was da manchmal im Parlament von Kiew abgeht, ist reine Show", fügte der 38-Jährige hinzu.
Den Namen seiner Partei - "UDAR" bedeutet so viel wie Schlag - erklärte der Boxweltmeister auf diese Weise: "Nur gemeinsam sind wir stark - wie die fünf Finger einer Faust. Ein Finger alleine richtet wenig aus", sagte er.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.