So kostet die neue Gebühr für ein Einfamilienhaus gut 84 Euro pro Jahr – sofern es einen normalen Wasserzähler gibt. "Wird wegen größeren Verbrauchs eine größere Wasseruhr angebracht, steigt auch der Preis", informiert Erich Plimon von den Stadtwerken.
"Bei mir summiert sich das nun auf 1.080 Euro Mehrkosten im Jahr", ärgert sich etwa ein Saunabesitzer, der für die Duschen mehr Wasser benötigt. "Und das nur als Miete für den Zähler! Den höheren Verbrauch muss ich ja sowieso bezahlen."
Mehr Kunden werden nun abgedeckt
"Dafür wurde der Kubikmetertarif nicht erhöht", tröstet Plimon. Dieser sei schon seit Jahren konstant – mit ein Grund, warum die Stadtwerke von der Bereitstellungsgebühr nicht abrücken wollen. "So decken wir auch jene gut 1.500 Kunden ab, die zwar alle Leitungen haben, aber deren Verbrauch so niedrig ist, dass sie nichts zum Erhalt des Wassernetzes beitragen." Gemeint sind damit etwa Besitzer von Wochenendhäusern oder auch Brunneneigentümer.
Viele Klagenfurter verstehen all diese Argumente aber nicht, "solange die STW Geld für einen Fußballverein haben", wie ein "Krone"-Leser schimpft. "Wasser ist ein Lebensmittel und sensibel."
von Kerstin Wassermann, "Kärntner Krone"
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