"Game over"?

Tibethotel in Hüttenberg: Wenn’s kommt, wirds teuer

Kärnten
18.05.2010 11:08
Ungewissheit herrscht rund um das geplante Tibet-Hotel in Hüttenberg: Angeblich sollen die russischen Investoren das Projekt fallen gelassen haben. Geschäftsführer Karl Heinz Petritz dementiert das aber. Sollte das Hotel doch noch verwirklicht werden, wird es wegen Problemen mit dem Grundstück jedoch teurer.

"Game over" sieht die SPÖ beim Tibet-Hotel. Angeblich sollen die russischen Investoren das Interesse am Hüttenberger Projekt verloren haben, nachdem das Land zwei Millionen Euro an zusätzlichen Garantien gefordert hatte. Bei dem 20 Millionen Euro teuren Vorhaben sollen ja 14 Millionen aus Steuermitteln kommen.

Bedenkzeit bis Ende Juni
Petritz sieht das jedoch ganz anders: "Es gibt Probleme mit dem Grundstück, das plötzlich in der roten Zone liegt. Jetzt werden Maßnahmen geprüft, mit denen das Grundstück doch noch bebaut werden könnte. Es gibt auch ein Alternativgrundstück, das aber vom Preis her teurer ist." Deshalb hätten sich die Investoren Bedenkzeit bis Ende Juni erbeten.

Bisher seien an Vorarbeiten laut Petritz schon über eine Millionen Euro investiert worden. Öffentliches Geld soll jedoch noch keines geflossen sein. Die SPÖ fordert, dass zumindest die Universität für tibetische Medizin verwirklicht wird.

von Waltraud Dengel, "Kärntner Krone"

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