Große Online-Umfrage:

Schulanfang kostet für Taferlklasslerin 500 Euro

Die Schule kostet den Eltern viel Geld - deshalb startet die AK OÖ - wie berichtet - mit der „OÖ Krone“ eine große Online-Umfrage. Tatsächlich hat der Schulanfang ihrer kleinen Tochter Madeleine der Ebenseerin Karin Scheutz (32) bereits rund 500 Euro gekostet, wie sie detailliert vorrechnet.

„Krone“: Sie haben mit Madeleine eine kleine Schulanfängerin. Was haben Sie bisher schon kaufen müssen?
Karin Scheutz: Die Schultasche war teuer, hat 239 Euro in einem Geschäft mit guter Beratung gekostet, sie hätte es aber sicher auch billiger gegeben.

„Krone“: Wie viel kosteten bisher die anderen Schulsachen?
Scheutz: Für neun Hefte und Umschläge, einen dicken Ordner, drei Trennblätter, Federschachtel, zwei Bleistifte Nummer 2, zwei Stabilo pen 68, Farbstift und Filzstift dick und dünn, Radiergummi, Lineal, Schere, Uhu-Stick, Dosenspitzer, Wasserfarben, wasserfeste Wachsmalkreiden, Zeichenblock A3, Turnsackerl und Hausschuhe haben wir 155 Euro ausgegeben.

Krone“: Das war noch nicht alles.
Scheutz: Dazu kommen noch der Werkkoffer um 12 Euro, Häkelnadel um 3,50, große Schere um 5 Euro, kleine Schere um 3,50 Euro, Flüssigklebstoff um 3 Euro.

„Krone“: Auch zum Unterricht muss man dazu zahlen.
Scheutz: 10 Euro Werkbeitrag, 3 Euro für die Rettung, 5 Euro für die Klassenkasse, 9,42 Euro für das Mitteilungsheft und die Malunterlage. Und außerdem noch 20 Euro extra für den Ausweis, wenn man ein Buskind hat. Für die drei Skitage am Feuerkogel werden dann noch einmal 65 Euro fällig. Und falls Madeleine den Freigegenstand Singen wählt, dann kostet das auch noch einmal 52 Euro pro Semester. Von den Kosten für drei Tage Hortbetreuung und die Nachmittagsbetreuung für die kleine Schwester im Kindergarten will ich gar nicht erst anfangen.

Interview: Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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