Tipp 1 – Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser
Du solltest in regelmäßigen Abständen Kontoauszüge anschauen, um zu kontrollieren, welche Zahlungen über dein Konto abgewickelt wurden. Speziell zum Ende einer Abrechnungsperiode, in der Regel ein Quartal, solltest du die Buchungskosten überprüfen und gegebenenfalls hinterfragen. Durch die Aufschlüsselung dieser Kosten bekommst du Anhaltspunkte, wo du sparen kannst: Buchungen am Schalter, Entgelte für die Durchführung von Daueraufträgen, Auslandszahlungen, Sollzinsen, etc. – nur wenn du Bescheid weißt, wofür welche Gebühren anfallen, kannst du diese vermeiden. Auch fallen dir so Fehler schneller auf, und du kannst diese unmittelbar reklamieren.
Tipp 2 – Auf elektronische Buchungen ausweichen
Gibst du einen Zahlschein zur Buchung über dein Konto am Schalter ab, so ist dies in der Regel teurer als die Aufgabe am Selbstbedienungsgerät. Auch solltest du Online-Banking nutzen, wenn dieses angeboten wird, da du auch auf diesem Weg Gebühren für eine Überweisung sparen kannst.
Tipp 3 – Einzugsermächtigungen erteilen
Die Zahlscheinzahlung kannst du dir auch dadurch ersparen, dass du dem jeweiligen Unternehmen eine Einzugsermächtigung erteilst. Dem Nachteil, dass dieses dadurch Zugriff auf dein Konto hat, stehen viele Vorteile gegenüber: Du sparst Spesen, da du keine Erlagscheingebühren zahlen musst, und hast außerdem bis zu 56 Tage nach Einzug von deinem Konto das Recht, die Zahlung durch deine Bank rückholen zu lassen. Dadurch bist du vor Irrtümern besser geschützt, als wenn du einen Erlagschein versehentlich mit einem falschen Betrag aufgibst. Denn dieser kann nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Empfängers wieder zurückgebucht werden.
Tipp 4 – Bartransaktionen vermeiden
Je öfter du am Schalter Geld behebst oder einzahlst, desto teurer wird die Angelegenheit, da in der Regel pro Bartransaktion eine bestimmte Gebühr fällig wird. Du solltest daher Geld über Geldausgabeautomaten beziehen oder Barbuchungen soweit als möglich zusammenfassen, d.h. zum Beispiel nur einmal pro Monat Geld beheben, statt wöchentlich oder gar täglich. Dasselbe gilt für Einzahlungen. Manche Banken bieten auch bereits Einzahlungsgeräte an, mit denen du über die Selbstbedienung Geld sparen kannst.
Tipp 5 – Nicht ins Minus gehen
Es kann schon einmal vorkommen, dass sich eine Zahlung mit deinem nächsten Gehaltseingang überschneidet – dennoch sollte dieses Minus nicht zum Dauerzustand auf deinem Konto werden, da hier sehr hohe Überziehungszinsen verrechnet werden. Die Zinssätze bewegen sich in der Regel zwischen 8 und über 15 Prozent p.a. – ist dein Konto ein Jahr lang immer mit durchschnittlich 1.000 Euro überzogen, würdest du 150 Euro an Sollzinsen zahlen. Um dieses Geld ist schon ein Wellness-Wochenende zu haben.
Tipp 6 – Kontotarif regelmäßig überprüfen
Fällt dir regelmäßig auf, dass du Zusatzspesen auf deinem Konto zahlst, solltest du dich mit deinem Berater zusammensetzen und gemeinsam überprüfen, ob es einen anderen Tarif gibt, der besser zu deinem Nutzerverhalten passt. Auch dadurch kannst du einiges sparen.
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