15.09.2019 07:37 |

10-Jahr-Jubiläum

Burgbau mit Anspruch auf die Ewigkeit

Zehn Jahre ist es bereits her, dass in Friesach die Burgbau-Idee in die Realität umgesetzt wurde. Kritiker gab und gibt es genug, aber auch sichtbare Erfolge: Der Wohnturm ist elf Meter hoch, 208 Menschen haben auf der Baustelle bisher Arbeit und damit einen Weg zurück auf den ersten Arbeitsmarkt gefunden, gut 18.000 Besucher im Jahr staunen über den Bau von Siegfriedstein.

Wer auf das Burgbauareal kommt, hört das Klopfen: Immer wieder schlagen die Männer mit dem Hammer auf den Meißel, um aus den Gesteinsbrocken Bausteine herauszuholen. Dazwischen hüpfen die Ziegen umher, die von den Arbeitern erfolgreich Nüsse erbetteln.

„Derzeit sind 47 Leute hier beschäftigt“, erklärt Josef Kronlechner, der als Bürgermeister Bauherr und einer von drei Geschäftsführern ist. Gemeinsam mit Helmut Wachernig und Erich Kejzar führt er das Projekt in die Zukunft, die nicht enden soll: „Auch wenn Wohnturm, Pallas, Kapelle und Verteidigungsanlage stehen, können wir noch die eine oder andere Mauer und weitere Gebäude errichten.“ Etwa eine Million Euro wird jährlich in den Burgbau investiert.

In nächster Zukunft soll der Eingang neu gestaltet werden. „In weiterer Folge soll ein Dorf entstehen, in dem man das Mittelalter erleben kann“, so Kronlechner. Burgbau und Stadt werden enger zusammengeführt, auch durch Handwerksvorführungen auf dem Hauptplatz. „Der Burgbau soll ein touristisches Highlight der Region werden“, betont Wachernig. „Und das Areal ist selbst im Winter lebendig: Wir laden zum Wintermarkt“, sagt Kejzar.

Burgbau: bis 31. 10. geöffnet; Führungen Mo-Fr: 11 & 15, Sa, So und feiertags zusätzlich 13.30 Uhr.

Christina Natascha Kogler
Christina Natascha Kogler
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